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Neue Umfrage: Olaf Scholz liegt in Kanzlerfrage vorn – Laschet weit abgeschlagen

  • Laut neuer Forsa-Umfrage (RTL/N-TV-Trendbarometer) glauben zwei Drittel der Befragten, dass Olaf Scholz (SPD) der nächste Bundeskanzler wird.
  • Für Armin Laschet (CDU) sehen sie kaum noch Chancen, auch nicht für Baerbock.
  • Am ehesten glauben noch die unter 30-Jährigen an eine grüne Kanzlerin.
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Vier Tage vor der Bundestagswahl zeichnet sich weiterhin ein klarer Wahlsieg von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz ab. 66 Prozent der befragten Wahlberechtigten haben in der neuen Forsa-Umfrage angegeben, dass die SPD bei der Wahl die meisten Stimmen erhalten wird. Dass Scholz Kanzler wird, glauben sogar 67 Prozent.

Dass die Union die meisten Stimmen erhält, denken nur 18 Prozent der Befragten. 16 Prozent gehen von Armin Laschet als nächsten Bundeskanzler aus. Noch weniger Menschen glauben, dass die Grünen stärkste Kraft werden (4 Prozent) oder andere Parteien (2 Prozent). Dass die Grünen die meisten Stimmen erhalten werden, meinen am ehesten die jüngeren Befragten unter 30 Jahren. Unter ihnen gehen 14 Prozent davon aus, dass die Grünen die Wahl für sich entscheiden.

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Umfrage: Union und SPD nähern sich weiter an

In der Forsa-Umfrage für RTL/N-TV verbessern sich CDU und CSU im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 22 Prozent. Die SPD verharrt bei 25 Prozent.

Die Umfragewerte der anderen großen Parteien haben sich den Daten des Meinungsforschungsinstituts Forsa zufolge ebenfalls nicht verändert: Danach kommen die Grünen auf 17 Prozent, AfD und FDP liegen gleichauf bei 11 Prozent, und die Linke kommt wie vor einer Woche auf 6 Prozent der Stimmen.

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Die Bundestagswahl steht an: Wir geben einen Überblick über das Parteiprogramm der SPD für die kommende Wahl am 26. September.  © RND

Wahlumfragen spiegeln grundsätzlich nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Sie sind außerdem immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

Inhalte vor Kandidaten?

Bei der Entscheidung, welcher Partei sie bei der Bundestagswahl ihre Stimme geben, sind 55 Prozent der befragten Bundesbürger die Inhalte und Positionen, für die eine Partei steht, wichtiger als deren Spitzenkandidat bzw. Spitzenkandidatin. Dass der Spitzenkandidat bzw. die Spitzenkandidatin bei ihrer Entscheidung eine größere Rolle spielt als die Inhalte und Positionen der Partei, geben nur 5 Prozent der Befragten an. Für 35 Prozent sind beide Faktoren gleichermaßen wichtig.

RND/scs

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