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Einreiseverbot und Einfrieren von Vermögen

„Ziehen die Schrauben an“: Neue Sanktionen bringen Putins zwielichtiges Netzwerk ans Licht

Wladimir Putin (Archivbild)

Wladimir Putin (Archivbild)

London. Die britische Regierung hat gezielte Sanktionen gegen die frühere Ehefrau des russischen Präsidenten Wladimir Putin und weitere Verwandte sowie enge Verbündete verhängt. „Wir bringen das zwielichtige Netzwerk ans Licht, das Putins luxuriösen Lebensstil ermöglicht und ziehen die Schrauben um seinen inneren Zirkel an“, sagte die britische Außenministerin Liz Truss am Freitag einer Mitteilung zufolge. Den Angaben des britischen Außenministeriums zufolge lässt sich Putin durch eine „Kabale von Freunden, Familie und Eliten“ aushalten, während sein offizielles Vermögen bescheiden ist.

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Auf einer aktualisierten Liste der britischen Sanktionsliste ist nun neben Ex-Frau Ljudmila Otscheretnaja auch die angebliche Geliebte des russischen Präsidenten, die frühere rhythmische Sportgymnastin Alina Kabajewa, zu finden. Beide wurden mit einem Einreiseverbot und dem Einfrieren von Vermögen belegt.

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Begründung; Otscheretnajas Verbindung zu gewissen Personen

Es gebe gute Gründe anzunehmen, dass Otscheretnaja mit Personen in Verbindung stehe, die mit einer Destabilisierung der Ukraine oder Bedrohung von deren territorialer Integrität, Souveränität oder Unabhängigkeit in Verbindung stehen, hieß es zur Begründung.

Kabajewa wird als Aufsichtsratsvorsitzender der staatlichen Nationalen Mediengruppe vorgeworfen, direkt in die Destabilisierung der Ukraine verwickelt zu sein.

Oligarchen-Jacht: Italien setzt Luxusschiff mit mutmaßlichen Verbindungen zu Putin fest

Italien hat die Festsetzung einer Jacht angeordnet, die in Medienberichten mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Verbindung gebracht worden ist.

Ebenfalls neu auf der Liste sind die Vettern Roman und Igor Putin sowie Michail Schelomow, ein Cousin Putins, der laut britischen Angaben Anteile an der Bank Rossija hält, die wiederum ein bedeutender Anteilseigner an der Nationalen Mediengruppe ist.

Wenig über Putins Privatleben bekannt

Der russische Präsident hält sein Privatleben streng geheim, entsprechend wenig Privates ist bekannt. Sicher ist, dass Putin sich 2014 nach 30 Jahren Ehe von seiner damaligen Frau Ljudmila Otscheretnaja getrennt hatte. Beide haben zwei gemeinsame Töchter, Katerina Tichonowa und Maria Woronzowa. Mindestens eine der Töchter ist in Deutschland geboren. Auftritte der Putin-Töchter in der Öffentlichkeit sind sehr selten. Im September zeigte sich Katerina Tichonowa im Rahmen der Corona-Impfkampagne. Sie hatte sich medienwirksam mit dem russischen Impfstoff „Sputnik V“ impfen lassen.

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Hartnäckig halten sich seit der Trennung von Otscheretnaja die Gerüchte, dass Putin eine Geliebte habe, die auch Mutter einiger seiner Kinder sei: Alina Kabajewa. Olympiasiegerin von Athen und Fackelläuferin bei der Eröffnung der Olympischen Spiele in Sotschi 2014. Seitdem haben ihre öffentlichen Auftritte aber immer mehr abgenommen. Schon vor Jahren, als die Indizien für ihre Beziehung zu Putin immer stärker wurden, verschwand die Usbekin komplett aus der Öffentlichkeit. Kurz vor Kriegsbeginn soll sie, wie in den vergangenen Jahren häufiger, in die Schweiz gereist sein.

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Zuletzt ist ein Foto von ihr aufgetaucht, das sie in Moskau zeigen soll.

RND/fw/dpa

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