Abstimmung ohne Gegenkandidaten

UN wählen fünf neue Länder in den Sicherheitsrat – Mosambik und die Schweiz erstmals dabei

Mitglieder des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen treffen sich im Hauptquartier der Vereinten Nationen, um über die Bedrohungen des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit zu sprechen. (Archivbild)

Mitglieder des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen treffen sich im Hauptquartier der Vereinten Nationen, um über die Bedrohungen des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit zu sprechen. (Archivbild)

New York. Die Mitglieder der Vereinten Nationen haben am Donnerstag fünf Länder neu in den Weltsicherheitsrat gewählt. Ecuador, Japan, Malta, Mosambik und die Schweiz ziehen in das Gremium ein, Gegenkandidaten gab es nicht.

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Von den 193 Mitgliedern der UN-Vollversammlung erhielt Ecuador in der geheimen Abstimmung 190 Stimmen, Japan 184, Malta 184, Mosambik 192 und die Schweiz 187. Der Präsident der Vollversammlung, Abdalla Shahid, gratulierte den fünf Ländern, die ihre Amtszeit am 1. Januar beginnen. Mosambik und die Schweiz werden zum ersten Mal im Rat vertreten sein, Japan zum zwölften Mal, Ecuador zum dritten Mal und Malta zum zweiten Mal. Gemeinsam ersetzen sie die fünf Länder, deren zweijährige Amtszeit am 31. Dezember endet: Indien, Irland, Kenia, Mexiko und Norwegen.

Im Sicherheitsrat sitzen sie dann neben den Vertretern der fünf ständigen Mitglieder mit Vetorecht - der USA, Russlands, Chinas, Großbritanniens und Frankreichs. Außerdem gehören dem Gremium noch die fünf im letzten Jahr gewählten Länder an: Albanien, Brasilien, Gabun, Ghana und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die zehn nichtständigen Sitze im Rat werden an regionale Gruppen vergeben, die in der Regel Kandidaten auswählen, sich aber manchmal nicht auf eine Liste einigen können.

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RND/AP

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