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„Warnungen müssen ernst genommen werden“: FDP fordert Vorbereitung der Regierung auf mögliche neue Corona-Welle

  • Auch wenn das Infektionsgeschehen in Deutschland aktuell niedrig ist, droht durch die Delta-Variant eine neue Welle.
  • FDP-Politikerin Bettina Stark-Watzinger fordert die Regierung deswegen zum Handeln auf.
  • Besonders bei der Impfstoffversorgung, der Impfung für Kinder und Jugendliche und Reiserückkehrern müsse nachgebessert werden.
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Berlin. Angesichts der sich schnell ausbreitenden Delta-Variante des Corona-Virus fordert die FDP-Bundestagsfraktion die Regierung zum Handeln auf. „Die Bundesregierung darf die Sommermonate auf keinen Fall ungenutzt lassen, um sich auf den Herbst und eine mögliche vierte Welle vorzubereiten“, sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin Bettina Stark-Watzinger der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

„Es geht dabei nicht um Alarmismus, aber die Warnungen der Wissenschaftler müssen ernst genommen werden“, betonte sie. Es dürfe nicht passieren, „dass wir in ein paar Monaten der pandemischen Entwicklung erneut hinterherlaufen“.

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Konkret forderte die FDP-Politikerin von der Bundesregierung, eine ausreichende Impfstoff-Versorgung für Auffrischungsimpfungen im Herbst sicherzustellen. Im Schulbereich müsse mit maximaler Anstrengung an einer Ausstattung aller Klassenzimmer mit Luftfiltern gearbeitet werden. „Bundesbildungsministerin Anja Karliczek steht hier in der Pflicht.“

Zudem müssten schnellstens Vorgaben für Reiserückkehrer und ausländische Touristen sowie ein geregeltes Verfahren für Kontrollen etabliert werden. „Dass dies nicht bereits umfassend geschehen ist, gehört ebenfalls zu den Versäumnissen der Bundesregierung.“

In den kommenden Wochen werde es sich entscheiden, wie Deutschland die Herausforderungen im Herbst meistern werde, sagte Stark-Watzinger. „Die große Koalition darf daher jetzt nicht vollkommen in den Wahlkampf abtauchen, sondern muss dringend ihre Aufgaben mit Blick auf die Bekämpfung der Pandemie erledigen.“

RND/dpa

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