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  • Neue Corona-Lockerungen: Diese Regeln und Beschränkungen gelten jetzt in den einzelnen Bundesländern

Weitere Corona-Lockerungen: Der aktuelle Stand in den Bundesländern

  • Nach der Videoschalte von Bund und Ländern in der vergangenen Woche geht es nun Schlag auf Schlag.
  • Viele Bundesländer lockern weiter fleißig die Corona-Beschränkungen.
  • Ein Überblick über die Änderungen in den einzelnen Ländern.
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Hannover/Berlin. So rasant Bund und Länder im März das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben heruntergefahren haben, so schnell fahren sie es nun wieder hoch. Schon in den vergangenen Wochen hatten einige Bundesländer Kurs auf Lockerungen der Beschränkungen genommen. Nach und nach kommen mehr dazu.

Die Bundesländer können im Kampf gegen die Corona-Pandemie über die schrittweise Öffnung des öffentlichen Lebens weitgehend in eigener Verantwortung entscheiden. Wichtig: Die Lockerungen erfolgen in aller Regel unter Auflagen wie Abstands- und Hygienebestimmungen. Zudem gilt weiterhin die bundesweite Maskenpflicht in Handel und Nahverkehr.

Bund und Länder haben sich zudem darauf verständigt, die Kontaktbeschränkungen bis zum 29. Juni zu verlängern.

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Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Corona-Lockerungen in Bremen

Seit dem 1. Juni können alle Vorschulkinder wieder in die Kitas kommen. Ab 18. Mai wurden die Klassen 1 bis 3 wieder nach und nach in die Grundschulen geholt. Alle weiteren Schulklassen werden schrittweise zurückgeholt.

Restaurant- und Kneipenbesuche sind möglich. Gästelisten mit Namen und Kontaktdaten sind Pflicht. Es gelten ein Thekenverbot, Sitzplatz- und Bedienpflicht. Bars bleiben weiterhin geschlossen. Auch Hotels und Ferienwohnungen dürfen seit dem 18. Mai öffnen. Campingplätze sind ebenfalls wieder offen.

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Ebenso gelockert wurden die Kontaktbeschränkungen. Es können sich mehrere Angehörige aus zwei Haushalten im öffentlichen Raum treffen. In geschlossenen Räumen sind Veranstaltungen mit maximal 20 Personen möglich, wenn ein Hygienekonzept vorliegt. Bei Veranstaltungen im Garten, auf der Parzelle oder ähnlich umfriedeten Flächen im Freien liegt die Grenze bei 50 Personen. Für beide Fälle wird die einschränkende “Zwei-Haushalts-Regel” aufgehoben.

Versammlungen müssen angezeigt werden und können zum Infektionsschutz behördlich verboten, beschränkt oder mit Auflagen versehen werden.

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Die ersten Freibäder können ab 1. Juni öffnen, ab 15. Juni sollen Freibäder bei Vorlage eines Hygienekonzeptes generell geöffnet werden. Größere Freizeitparks gibt es nicht.

Sporthallen und Fitnessstudios dürfen seit 27. Mai wieder öffnen - unter Auflagen.

Corona-Lockerungen im Saarland

Generell dürfen sich drinnen wie auch draußen Angehörige aus bis zu zwei Haushalten treffen. Seit dem 1. Juni können sich aber bis zu zehn Menschen treffen und nicht mehr wie bisher nur fünf.

Museen, Zoos sowie Sport- und Spielplätze können unter Auflagen geöffnet werden. Das Gleiche gelte für Friseure, Kosmetiker und Piercing- oder Tattoostudios. Gottesdienste sind ebenfalls wieder möglich. Für Kinos gibt es noch keine Angaben.

Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes unter freiem Himmel sind unter Auflagen erlaubt, so müssen etwa die Hygiene- und Abstandsvorschriften eingehalten werden.

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Auch für bislang nicht gestattete Veranstaltungen soll es wieder eine Möglichkeit geben. In Räumen ist der Landesregierung zufolge eine maximale Personenzahl von 50, im Freien von höchstens 100 Teilnehmern vorgesehen.

Im Laufe des Juni sollen alle Schüler zumindest zeitweise wieder an die Schule zurückkehren. Bereits seit dem 4. Mai sind die Schulen für die Abschlussklassen geöffnet. Die Kitas sollen ab dem 8. Juni einen eingeschränkten Regelbetrieb aufnehmen.

Gaststätten dürfen seit dem 18. Mai unter Auflagen wieder öffnen. Unter anderem muss das Personal Mundschutz tragen, die Gaststätten müssen um 23.00 Uhr schließen. Allerdings sind auch in der Gastronomie nun Zusammenkünfte von bis zu zehn Menschen zugelassen. Bars können ebenfalls öffnen, bewirtet wird allerdings ausschließlich an Tischen, ein Aufenthalt an der Theke ist nicht gestattet.

Bei Hotels ist seit 18. Mai der normale touristische Betrieb wieder möglich – im Rahmen geltender Beschränkungen. Auch Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen wieder für den Tourismus öffnen.

Freibäder und Hallenbäder dürfen vom 8. Juni an wieder unter Auflagen öffnen. Sport treiben in Hallen ist wieder erlaubt - im Fitnessstudio und beim Vereinssport.

Corona-Lockerungen in Rheinland-Pfalz

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Das Besuchsverbot in Heimen im Land wurde bereits gelockert. Bewohner dürfen künftig einmal am Tag eine Stunde Besuch empfangen und auch das Gelände in Begleitung verlassen.

Im öffentlichen Raum dürfen sich Angehörige zweier Haushalte treffen. Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 100 Teilnehmern sind seit 27. Mai wieder möglich.

Die Schulen wurden zum 25. Mai für die dritten, fünften und sechsten Klassen geöffnet. Am 8. Juni folgen die übrigen: die Klassen eins, zwei, sieben, acht und neun. Mitte Juni sollen alle Schüler wieder in der Schule sein und nach einem rollierenden System unterrichtet werden. Bereits zum 18. Mai war für weitere Klassen der Berufsbildenden Schulen eine Rückkehr zum Präsenzunterricht vorgesehen.

Die Kitas sind seit dem 2. Juni für alle offen, wenn auch mit Einschränkungen.

Gaststätten und Bars dürfen wieder unter Auflagen öffnen - ab dem 10. Juni auch wieder bis 24 Uhr. Essen und Trinken darf seit 27. Mai wieder an der Theke abgeholt werden. Hotels, Ferienhäuser und Campingplätze dürfen wieder öffnen. Sie müssen auch die Schutzmaßnahmen einhalten. Gleiches gilt für Familienferienstätten oder Jugendherbergen.

Bus- und Schiffsreisen sollen ab dem 10. Juni wieder möglich sein. Auch Wellnessbereiche (in Hotels und die Freizeitparks) dürfen dann wieder aufmachen.

Die Landesmuseen dürfen wieder besichtigt werden. Die KZ-Gedenkstätten in Osthofen und Hinzert sind bereits seit dem 12. Mai wieder öffentlich zugänglich.

Außenveranstaltungen bzw. Versammlungen mit maximal 100 Menschen werden in Rheinland-Pfalz seit dem 27. Mai wieder möglich. Vom 10. Juni an werde die Personenbegrenzung auf 250 angehoben. Etwas später werden Lockerungen für Innenveranstaltungen greifen. Diese sind den Angaben zufolge ab 10. Juni mit bis zu 75 Menschen wieder möglich, ab dem 24. Juni dürfen es dann drinnen bis zu 150 Menschen sein. Weiterhin untersagt sind währenddessen Volks- oder Weinfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern oder auch größere Konzerte.

Auch Kinos dürfen in Rheinland-Pfalz seit 27. Mai unter Auflagen wieder öffnen. Vom gleichen Tag an sollen die Menschen auch Theater, Opern, Konzerthäuser und Kleinkunstbühnen wieder besuchen können. Die Maskenpflicht während des Sitzens in Kinos und Theatern entfällt ab 10. Juni. Chöre dürfen dann ebenfalls wieder proben.

Freibäder dürfen seit 27. Mai öffnen, Fitnessstudios ebenfalls, Freizeitparks am 10. Juni. Auch Vereinssport in Hallen ist wieder möglich.

Video
RND-Videoschalte zur Telefonkonferenz der Kanzlerin: Tobias Peter im Gespräch mit Tim Szent-Ivanyi
9:05 min
“Mehr Entscheidungsverantwortung an die Bundesländer” – so lautet die Losung des Tages. Eine Analyse des RedaktionsNetzwerk Deutschland.  © RND

Corona-Lockerungen in Baden-Württemberg

Nach Gottesdiensten, Zoos und Friseuren werden auch in Baden-Württemberg nach und nach weitere Bereiche gelockert. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte ein Ampelsystem angekündigt, mit dem von grün bis rot Bereiche des öffentlichen Lebens nach der Corona-Infektionsgefahr unterteilt werden.

Speiselokale dürfen wieder öffnen, Kneipen und Bars dürfen seit dem 2. Juni wieder öffnen. Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze können bereits seit dem 29. Mai wieder ganz öffnen, genau wie Hotels - ausgenommen Wellnessbereiche.

Die Kontaktbeschränkungen sehen nun so aus: In privaten Räumen dürfen bis zu zehn Menschen aus mehreren Haushalten zusammenkommen. Bei Verwandten und Angehörigen des gleichen Haushalts und deren Lebenspartnern dürfen es sogar mehr Menschen sein. In der Öffentlichkeit darf man sich bis zum 15. Juni nur alleine, mit Angehörigen des eigenen Haushalts sowie eines weiteren Haushalts aufhalten.

Versammlungen sind erlaubt - mit Auflagen zur Sicherstellung des Infektionsschutzes - etwa zu Abständen oder Höchstteilnehmerzahlen.

Viele Schüler gehen bereits wieder zur Schule. Mitte Juni sollen dann alle Schüler zumindest zeitweise wieder Präsenzunterricht erhalten. Am 18. Mai haben die Kitas für bis zu 50 Prozent der Kinder geöffnet, bis spätestens Ende Juni sollen sie wieder vollständig öffnen.

Fitnessstudios sind seit dem 2. Juni wieder geöffnet. Auch Sportvereine dürfen nun in Hallen trainieren. Schon länger konnten die Menschen wieder Museen besuchen. Kinos bleiben geschlossen.

Freizeit-Fußballer dürfen bereits im Zuge der Lockerungen für den Breitensport mit strengen Auflagen wieder auf den Rasen zurückkehren. Spielsituationen mit Körperkontakt sind weiter untersagt. Die Lockerungen unter strengen Hygiene- und Abstandsauflagen für den Breitensport im Freien gelten seit dem 11. Mai.

Freizeitparks dürfen seit dem 29. Mai öffnen, Freibäder unter Auflagen vom 6. Juni an.

Corona-Lockerungen in Bayern

In Bayern dürfen sich künftig neben Angehörigen zweier Haushalte auch wieder bis zu fünf Menschen zu Hause oder im Freien treffen. Das gilt unabhängig von der Frage, ob sie zusammen wohnen oder nicht. Seit 9. Mai ist zudem der Besuch von Verwandtschaft in Pflegeheim und Krankenhaus möglich.

Am 11. Mai öffneten alle Geschäfte sowie Zoos, Bibliotheken und Museen. Allerdings müssen die Händler und Verantwortlichen sicherstellen, dass die Kunden und Besucher 1,5 Meter Abstand wahren können und dass es nicht zu voll wird.

Nach den Abschlussklassen sind am 11. Mai Schüler zurückgekommen, die nächstes Schuljahr Prüfungen ablegen. An den Gymnasien kehrten die Elftklässler zurück, an den Realschulen die Jugendlichen der neunten Klassen und an den Mittelschulen die Achtklässler. Auch Viertklässler durften am 11. Mai in die Grundschule.

Laut Kultusministerium war vor den Pfingstferien damit rund die Hälfte aller Jahrgänge wieder an den Schulen, Mitte Juni sollen dann alle Schüler wochenweise in die Schule gehen. Bis 1. Juli sollen auch alle Kinder zurück in die Kitas dürfen.

Museen, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten durften am 11. Mai ebenfalls wieder öffnen. Besucher sollten sich aber vorher über Öffnungszeiten informieren, denn viele Museen etwa haben montags regulär zu. Kinos bleiben geschlossen.

Sogenannter kontaktloser Einzelsport wie Tennis, Leichtathletik, Golf und Segeln ist wieder erlaubt, auch weil das vor allem im Freien ausgeübt wird. Training und Wettkämpfe in Mannschaftssportarten sind hingegen weiterhin tabu. Fitnessstudios und Indoor-Sportstätten dürfen am 8. Juni wieder öffnen. Derzeit ist Sport im Gebäude nur in wenigen Fällen, etwa in Reithallen, erlaubt.

Wirts- und Biergärten durften seit 18. Mai öffnen - also zunächst nur Gastronomie-Außenbereiche. Diese dürfen ab sofort wieder bis 22 Uhr offen haben und auch draußen Gäste bewirten. Laut Branchenverband Dehoga dürfen Personen aus zwei Hausständen beisammensitzen. Seit dem 25. Mai, dürfen die Wirte die Innenbereiche öffnen - bis 22 Uhr. Kneipen und Bars können seit 2. Juni wieder öffnen, Gäste müssen aber an Tischen Platz nehmen.

Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen seit dem 30. Mai wieder öffnen.

Über Demonstrationen soll im konkreten Einzelfall entschieden werden. Versammlungsorte müssen genügend Platz für den Mindestabstand bieten.

Freizeitparks dürfen seit dem 30. Mai öffnen, Freibäder und Schwimmbadanlagen im Freien ab 8. Juni.

Corona-Lockerungen in Thüringen

In Thüringen haben Friseure und Kosmetiker seit 4. Mai wieder geöffnet. Auch Spielplätze, Musikschulen, Bibliotheken und Fahrschulen können die Arbeit wieder aufnehmen – unter Einhaltung von besonderen Hygieneauflagen.

Seit dem 7. Mai dürfen Kinder mit besonderem Förderbedarf wieder zur Schule kommen. Alle Schüler können seit dem 2. Juni auch wieder an einem angepassten Präsenzunterricht teilnehmen.

Zudem können sich die Mitglieder von zwei Haushalten draußen und drinnen treffen. Seit 23. Mai sind Demonstrationen ohne Beschränkungen der Teilnehmerzahl möglich.

Gottesdienste sind in Thüringen bereits seit dem 23. April unter beschränkter Teilnehmerzahl wieder möglich. Gaststätten, Bars und Hotels dürfen wieder öffnen. Die Regelung gilt auch für Campingplätze, Hotels, Ferienwohnungen und -häuser sowie vergleichbare Angebote. Voraussetzung sei, dass die Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten würden.

Die Notbetreuung in den geschlossenen Kindergärten wurde ab 18. Mai erweitert - auf alle Kinder im letzten Kita-Jahr vor der Einschulung und deren Geschwister. Seit dem 2. Juni gibt es einen eingeschränkten Regelbetrieb in den Kindergärten unter bestimmten Voraussetzungen, entscheiden können die Kommunen selbst. Ab 15. Juni muss jedem Kind die Teilnahme am eingeschränkten Regelbetrieb ermöglicht werden.

Seit dem 1. Juni können Freibäder sowie Badeseen wieder öffnen. Fitnessstudios dürfen wieder öffnen, Vereine können seit dem 1. Juni in Hallen zurückkehren. Mindestens bis zum 5. Juni geschlossen bleiben Hallenbäder, Saunen, Thermen, Kinos und Diskotheken.

Museen dürfen öffnen, für Kinos gibt es noch keinen Öffnungstermin.

Die neue Thüringer Schutzverordnung sieht außerdem vor, dass Kommunen weitgehend eigenständig über weitere Lockerungen entscheiden sollen - so etwa bei Freizeitparks.

Ministerpräsident Bodo Ramelow hat zudem angekündigt, vom 6. Juni an auf allgemeine, landesweit gültige Corona-Schutzvorschriften verzichten zu wollen - allerdings hält er an Abstandsregeln und Maskenpflicht fest. Anstatt dieser Vorgaben soll es dann regionale Maßnahmen abhängig vom Infektionsgeschehen vor Ort geben.

Corona-Lockerungen in Sachsen

In Sachsen galt die Maskenpflicht zuerst, auch bei den Lockerungen war das Land vorn dabei.

Die ersten Schüler waren bereits am 20. April an die Schulen zurückgekehrt. Sachsen hat zudem am 12. Mai weitreichende Lockerungen der Beschränkungen der Corona-Krise beschlossen. So haben Kindertagesstätten und Grundschulen im eingeschränkten Betrieb für alle Kinder geöffnet, Schüler an weiterführenden Schulen sollen zumindest teilweise wieder an den Schulen unterrichtet werden.

Es können sich wieder zwei Hausstände treffen. Auch sind Kundgebungen nicht mehr auf eine bestimmte Anzahl von Teilnehmern begrenzt.

Beherbergungsbetriebe wie Hotels und Ferienwohnungen dürfen ebenso wieder öffnen, Campingplätze auch. Auch Kneipen, Biergärten und Restaurants dürfen in Sachsen seit dem 15. Mai unter strengen Hygiene-Auflagen wieder öffnen.

Tanzschulen, Fitness- und Sportstudios, Spielbanken, Spielhallen, Wettannahmestellen, Freibäder sowie Freizeit- und Vergnügungsparks dürfen wieder öffnen, wenn sie ein genehmigtes Hygienekonzept vorlegen. Sportstätten können im Innen- und Außenbereich genutzt werden.

Geschäfte dürfen ohne Flächenbegrenzung auf 800 Quadratmeter öffnen. In Sachsen dürfen seit dem 4. Mai neben Friseuren auch Kosmetiksalons wieder offen haben, ebenso Museen, Bibliotheken, Zoos und botanische Gärten. Spielplätze dürfen unter Hygieneauflagen wieder öffnen. Kinos sind noch geschlossen.

Corona-Lockerungen in Sachsen-Anhalt

Seit dem 4. Mai dürfen sich wieder Gruppen von bis zu fünf statt zwei Menschen auch aus verschiedenen Haushalten treffen – bei Einhaltung des Mindestabstands. Seit dem 28. Mai dürfen sich bis zu zehn Menschen treffen, zu privaten Feiern dürfen bis zu 20 Gäste eingeladen werden.

Bis zum Start der Pfingstferien am 18. Mai sollten alle Klassenstufen für mindestens einen Tag zum direkten Austausch mit ihren Lehrern in die Schulen zurückkehren. Seit dem 2. Juni kehren Kitas und Schulen zum regulären Betrieb zurück. Grundschülerinnen und Grundschüler in Sachsen-Anhalt sollen spätestens ab dem 15. Juni wieder täglich in den Schulen unterrichtet werden.

Demonstrationen sind möglich, wenn die Versammlungsbehörde sie zusammen mit dem Gesundheitsamt erlaubt. Eine pauschale Höchstgrenze für Teilnehmer gibt es nicht.

Seit dem 28. Mai sind private Feiern mit bis zu 20 Teilnehmern erlaubt. Für Hochzeiten und Beerdigungen sowie Tagungen sind demnach bis zu 100 Menschen gestattet.

Ferienwohnungen sind wieder geöffnet, Hotels und Campingplätze ebenfalls. Seit 28. Mai dürfen Menschen aus Deutschland für Ausflüge, Urlaub und Besuche wieder ins Land kommen.

Die Restaurants dürfen seit 22. Mai wieder öffnen - per Sondergenehmigung vom Kreis durften sie das auch schon am 18. Mai. Bars dürfen seit dem 28. Mai wieder öffnen.

Museen sind wieder geöffnet, Kinos sind noch geschlossen. Freizeitparks und Freibäder dürfen seit dem 28. Mai wieder öffnen.

Fitnessstudios dürfen seit dem 28. Mai wieder öffnen, auch Sport in Hallen ist dann wieder erlaubt. Verboten bleiben Wettkämpfe, Zuschauer und generell Kontaktsportarten wie Ringen.

Corona-Lockerungen in Berlin

Auch in Berlin darf die Gastronomie unter strengen Auflagen wieder öffnen. Hotels und Ferienwohnungen sowie Campingplätze können seit dem 25. Mai öffnen. Seit dem 1. Juni dürfen auch Kneipen und Bars wieder öffnen.

Berlins Schulen haben seit dem 4. Mai wieder geöffnet, zunächst mit den Zehntklässlern. Bis Ende Mai konnten alle Schüler mit verringerter Stundenzahl in die Schulen gehen. Bis zum Sommer soll jedes Kita-Kind wieder ein Betreuungsangebot erhalten.

Das Kontaktverbot wird wieder gelockert. Seit dem 1. Juni können sich neben Angehörigen zweier Haushalte auch wieder bis zu fünf Menschen zu Hause oder im Freien treffen. Das gilt unabhängig von der Frage, ob sie zusammen wohnen oder nicht.

Seit 18. Mai sind Versammlungen in geschlossenen Räumen mit bis 50 Teilnehmern wieder erlaubt. Seit 25. Mai dürfen Versammlungen unter freiem Himmel bis zu 100 statt bisher 50 Personen teilnehmen. Dabei gilt weiter ein Mindestabstand von 1,5 Metern. Auch Fahrschulunterricht ist wieder möglich - mit Masken.

Beim Sport ist in Berlin bald wieder vieles möglich. Das gilt vor allem für Aktivitäten zusammen mit anderen: Sportvereinen ist es wieder möglich, in Gemeinschaft Sport zu treiben - mit einer Obergrenze von acht Teilnehmenden einschließlich Trainer im Freien. In Sporthallen dürfen seit 1. Juni bis zu zwölf Personen trainieren.

Der Senat hat außerdem beschlossen, ab dem 25. Mai auch den Wettkampfbetrieb in solchen kontaktfreien Sportarten im Freien wieder zu ermöglichen. Voraussetzung sind entsprechende Hygienekonzepte. Fitnessstudios dürfen in Berlin seit dem 1. Juni wieder öffnen, Strand- und Freibäder seit dem 25. Mai.

Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und Tanzschulen dürfen ebenfalls seit dem 1. Juni ihren Betrieb aufnehmen.

Ab dem 2. Juni sollen Open-Air-Veranstaltungen wie Konzerte oder Filmvorführungen mit bis zu 150 Teilnehmern wieder möglich sein, ab 30. Juni dann mit bis zu 300 Teilnehmern. Großveranstaltungen bleiben bis 31. August untersagt. Für Demonstrationen gilt in Berlin künftig keine Begrenzung der Teilnehmerzahl mehr.

Museen können wieder öffnen, Kinos müssen vorerst zu bleiben.

Corona-Lockerungen in Brandenburg

Seit dem 9. Mai dürfen unter strengen Auflagen alle Geschäfte und Spielplätze wieder geöffnet werden. Kontakte von zwei Hausständen sind erlaubt - Zuhause und im Freien. Angehörige dürfen auch wieder Bewohner von Pflegeeinrichtungen besuchen.

Versammlungen mit bis zu 50 Menschen sind bislang mit einer Ausnahmegenehmigung erlaubt. Seit dem 28. Mai sind Versammlungen und Veranstaltungen wie etwa genehmigte Demonstrationen oder Gottesdienste unter freiem Himmel mit bis zu 150 Personen und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt.

Seit dem 28. Mai können sich bis zu zehn Menschen oder zwei Haushalte treffen. Private Feiern sind mit bis zu 50 Personen möglich. Das gilt für drinnen und draußen.

Alle Brandenburger Kinder können seit dem 25. Mai bis zu den Sommerferien Ende Juni wieder in die Schule oder Kita gehen - zumindest tage- oder wochenweise.

Seit dem 15. Mai dürfen Gaststätten und Cafés wieder aufmachen - bei Abstandsregeln, Zugangslimits und eingeschränkten Öffnungszeiten von 6 Uhr bis 22 Uhr. Bars bleiben geschlossen.

Bootsverleihe können öffnen. Vereinssportler können wieder im Freien trainieren, jedoch ohne Wettkämpfe. Fitnessstudios, Turn- und Sporthallen können seit dem 28. Mai unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln aufmachen.

Ferienwohnungen dürfen Gäste aufnehmen. Hotels und Pensionen dürfen – unter strengen Hygieneauflagen – seit dem 25. Mai wieder aufmachen. Auch Campingplätze sind geöffnet.

Museen können bereits wieder öffnen, kleine Freizeitparks mit Draußen-Angebot sind mit Einschränkungen geöffnet. Schwimmbäder dürfen dies seit dem 28. Mai, große Freizeitparks dann auch.

Ab dem 6. Juni sollen dann auch Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Theater und Kinos in Räumen mit bis zu 75 Personen und unter freiem Himmel mit bis zu 150 Personen stattfinden dürfen.

Corona-Lockerungen in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern sind seit dem 9. Mai wieder Restaurantbesuche möglich – sie dürfen ab 25. Mai statt bis 21 Uhr dann bis 23 Uhr Gäste bewirten, mit maximal sechs Erwachsenen pro Tisch. Ein Gast pro Tisch muss seine Daten hinterlassen. Bars sind noch geschlossen.

Ab 18. Mai durften bereits Hotels und Ferienwohnungen öffnen, Campingplätze sind ebenfalls wieder geöffnet.

Seit 25. Mai dürfen auch Touristen aus anderen Bundesländern einreisen. Menschen aus deutschen Hochrisiko-Gebieten für die Covid-19-Erkrankungen dürfen aber auch nach dem 25. Mai nicht nach Mecklenburg-Vorpommern kommen.

Kosmetikstudios, Massagepraxen, Nagelstudios, Physiotherapeuten und ähnliche Anbieter dürfen ihren Betrieb aufnehmen. Fitnessstudios dürfen öffnen. Auch Vereinssport in geschlossenen Räumen darf wieder betrieben werden.

Im öffentlichen und privaten Raum können sich mehrere Angehörige von zwei Haushalten treffen.

Schüler kehren bereits schrittweise in die Schulen zurück, Kitas stehen wieder allen Kindern offen. Nach den Sommerferien Anfang August wird es auch wieder einen verlässlichen und täglichen Regelunterricht für alle Schüler geben. Vorbehaltlich der Entwicklung der Infektionszahlen soll dann auch die 1,50-Meter-Abstandsregel aufgehoben werden. Seit dem 3. Juni ist überdies die sogenannte 15er-Regel aufgehoben. In größeren Räumen dürften auch mehr als 15 Schüler sein, wenn die Abstandsregel eingehalten werden kann.

Außen-Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen und Veranstaltungen im Innenbereich mit mehr als 200 Personen bleiben bis August verboten. Dafür wurden am 18. Mai Veranstaltungen mit 150 beziehungsweise 75 Personen erlaubt.

Museen können wieder öffnen.

Fahrschulen durften nach wochenlanger Schließung am 11. Mai wieder öffnen. Auch Fahrgastschifffahrten und Bootsverleihe sind seit 18. Mai an unter Auflagen wieder möglich.

Seit dem 25. Mai dürfen die Freibäder, Kinos und Reha-Kliniken wieder öffnen. Außerdem dürfen seit 25. Mai Menschen aus vielen europäischen Ländern wieder nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen, ohne 14 Tage in Quarantäne gehen zu müssen. Freizeitparks sind geschlossen.

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Corona-Lockerungen in Hamburg

In Hamburg dürfen die Kinder wieder auf Spielplätzen spielen. Auch Gottesdienste sind wieder möglich. Zudem dürfen Museen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten wieder aufmachen. Alle Sportarten im Freien sind seit dem 13. Mai mit Abstand wieder möglich. Das bedeutet auch, dass alle Außensportanlagen wieder öffnen dürfen.

Freibäder dürfen seit dem 2. Juni unter Auflagen öffnen. Sporthallen, Fitness- und Sportstudios, Yoga-Studios, Tanzschulen und Indoor-Spielplätze dürfen schon seit 27. Mai wieder öffnen.

Die Hamburger Kitas sind ab dem 18. Mai wieder schrittweise in einen eingeschränkten Regelbetrieb gegangen. Als erste sollten die Fünf- und Sechsjährigen wieder betreut werden. Nach einer zweiwöchigen Beobachtungsphase könnten dann, wenn es keine Rückschläge bei den Neuinfektionen gebe, am 8. Juni die Viereinhalbjährigen folgen. In zwei weiteren Schritten sollen dann die Dreijährigen wieder betreut und letztlich auch die Krippenbetreuung ermöglicht werden.

Seit dem 25. Mai sollen alle Schüler wenigstens einmal pro Woche Unterricht in der Schule bekommen.

Restaurants dürfen seit 13. Mai unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln wieder öffnen. Restaurants und Lokale dürfen ihre Gäste drinnen und draußen bewirten. Die Öffnung von Bars wird geprüft.

Bis zu zehn Mitglieder zweier Haushalte dürfen sich treffen, ohne den Mindestabstand einhalten zu müssen. Seit dem 18. Mai dürfen zudem Menschen in Hamburger Pflegeheimen unter strengen Auflagen wieder von Angehörigen besucht werden.

Größere Versammlungen sind untersagt, unter freiem Himmel können Ausnahmen genehmigt werden.

Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern dürfen seit dem 13. Mai wieder öffnen. Allerdings dürfe pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche höchstens ein Kunde eingelassen werden. Hamburg erlaubt zudem den Betrieb von Autokinos wieder.

Museen können wieder öffnen, Kinos bleiben erstmal zu.

Bis zum 31. Mai dürfen Fahrschulen laut Verordnung weder theoretischen noch praktischen Unterricht anbieten. Dagegen können Friseure und andere Geschäfte seit dem 4. Mai im Zuge der Lockerungsmaßnahmen wieder öffnen.

Hotels, Campingplätze und Ferienwohnungen dürfen Gäste empfangen.

Corona-Lockerungen in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein hat das öffentliche Leben zum 18. Mai in vielen Bereichen wieder kräftig angekurbelt. Hotels, Ferienwohnungen, Campingplätze, Fahrschulen und Fitnessclubs dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Das Einreiseverbot für touristische und Freizeitzwecke entfällt ebenso wie das Betretungsverbot für Inseln und Halligen. Restaurants und Bars können öffnen.

Auch die Kinos dürfen wieder öffnen. Gleiches gilt für die Spielhallen. Für beide gelten demnach deutlich reduzierte Besucherzahlen und 1,5 Meter Mindestabstand. Die Betreiber müssen zudem ein Hygienekonzept vorlegen.

Freibäder und Freizeitparks sollen vom 8. Juni an wieder öffnen dürfen. Auch Hallenbäder sollen bei Vorlage von Konzepten zu Abstandsgeboten und Hygieneregeln grundsätzlich wieder öffnen dürfen.

Zum 18. Mai wurde die Kita-Auslastung auf etwa 30 Prozent erweitert. Vorschulkinder und solche mit Förderbedarf dürfen wieder in die Kitas, wo es bisher nur Notbetreuungen gibt. Die maximale Gruppengröße steigt von fünf auf zehn Kinder. Seit dem 1. Juni gilt ein eingeschränkter Regelbetrieb.

Seit 25. Mai beginnt für weitere Jahrgänge wieder die Schule. Das gilt für die Klassen 1 bis 3 an den Grundschulen sowie die Jahrgänge 8, 9 und 10 an Gemeinschaftsschulen und Gymnasien. Vom 8. Juni an sollen alle Grundschüler wieder eine tägliche Beschulung im Klassenverband erhalten. Der Regelbetrieb an allen Schulen soll nach den Sommerferien mit dem neuen Schuljahr am 10. August wieder starten.

Es können sich sowohl im privaten wie auch im öffentlichen Raum mehrere Angehörige von zwei Haushalten treffen.

Vorträgen, Lesungen, Theater- und Filmvorführungen sowie Konzerte werden im Außenbereich vom 8. Juni an für bis zu 250 Gäste zugelassen und in geschlossenen Räumen für bis zu 100.

Messen, Flohmärkte und Landmärkte dürfen ebenfalls ab dem 8. Juni im Freien mit bis zu 100 Personen gleichzeitig auf dem Veranstaltungsgelände stattfinden. Ordnungskräfte des Veranstalters müssen die Einhaltung des Abstandsgebots, der Hygienemaßnahmen und der Zugangskontrollen gewährleisten. Hier soll die maximale Besucherzahl ab dem 29. Juni im Freien auf 250 Personen steigen und in Räumen auf 100 begrenzt werden.

Familienfeiern, Empfänge oder Exkursionen, bei denen das Abstandsgebot in der Praxis nur teilweise eingehalten werden kann, werden auch ab dem 8. Juni mit festem und bekanntem Publikum im Außenbereich mit entsprechenden Maßnahmen für bis zu 50 Personen erlaubt.

Fitnessstudios dürfen öffnen und Vereine auch in Räumen trainieren.

Corona-Lockerungen in Niedersachsen

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) reagierte lange zurückhaltend und kritisierte das Vorpreschen anderer Länder, dann stellte er dann einen umfassenden Öffnungsplan vor. Restaurants, Gaststätten und Cafés dürfen unter strengen Hygieneauflagen seit dem 11. Mai wieder einen Vor-Ort-Verzehr anbieten. Bars bleiben noch geschlossen. Es dürfen sich Personen aus zwei Haushalten in der Öffentlichkeit treffen.

Seit 25. Mai soll die bisherige Vorgabe, dass Restaurants maximal die Hälfte der Plätze vergeben dürfen, vorbehaltlich der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens wegfallen. Die Mindestabstände bleiben bestehen.

Auch Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen wieder an Gäste vermieten. Seit dem 25. Mai dürfen Hotels mit einer Auslastung von bis zu 60 Prozent wieder Übernachtungen anbieten.

Im Handel dürfen alle Geschäfte unabhängig von ihrer Größe wieder öffnen. Auch Kosmetikstudios, Massagepraxen und Fahrschulen können ihre Dienste wieder anbieten.

Für Demonstrationen und Versammlungen unter freiem Himmel dürfen Behörden Ausnahmegenehmigungen erteilen.

Die Betreuungsmöglichkeiten werden ausgeweitet, allerdings in mehreren Stufen. Bereits vom 11. Mai an durfte die Kindertagespflege in den regulären Betrieb zurückkehren, zuerst über einzelne Tagesmütter und -väter, seit 18. Mai mit Großpflegestellen. Ebenfalls seit dem 18. Mai wird die Betreuungsquote von zuletzt knapp sechs Prozent nach und nach auf bis zu 40 Prozent gesteigert. Von Mitte Juni an soll es für alle Kinder ein zeitlich eingeschränktes Angebot für den Kita-Besuch geben

Nach den Abschlussjahrgängen 4, 9/10 und 13 ging es am 11. Mai auch für die Stufe 12 zurück in die Schule. Eine Woche später folgten die Drittklässler und die Jahrgänge 9/10 ohne Abschlussprüfung. Vom 15. Juni an haben alle Jahrgänge wieder Unterricht.

Gottesdienste sind schon jetzt wieder möglich. Für Demonstrationen sind Ausnahmegenehmigungen drin. Freibäder, Freizeitparks, Indoor-Sportanlagen wie Fitnesscenter dürfen seit 25. Mai unter Auflagen wieder öffnen dürfen.

Museen können wieder öffnen, Kinos sind geschlossen.

In den Pflegeheimen könne das geplante Einzelbesuchsrecht vorerst noch nicht umgesetzt werden, hieß es. In den meisten Heimen fehlten dafür noch Hygienekonzepte.

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Corona-Lockerungen in Nordrhein-Westfalen

Schrittweise geht es zurück an die Schulen. Die Vorschulkinder dürfen seit 28. Mai wieder in die Kindertagesstätten und die Tagespflege kommen. Seit Ende Mai erhalten alle Schüler tageweise Präsenzunterricht erhalten, ab 8. Juni soll es einen „eingeschränkten Regelbetrieb“ für alle Kita-Kinder geben.

Seit dem 11. Mai durften sich Angehörige von zwei Haushalten wieder treffen, seit dem 30. Mai auch wieder Gruppen von bis zu zehn Personen im Freien. In Krankenhäusern, Pflege- und Behinderteneinrichtungen darf seit dem 11. Mai unter strengen Auflagen wieder Besuch empfangen werden. Besuchsregeln für Alten- und Pflegeheime gab es bereits ab dem 10. Mai.

Demonstrationen sind grundsätzlich erlaubt - bei Einhaltung der Abstandsregeln und einer Höchstzahl der Teilnehmer, gerechnet auf die Gesamtfläche.

Unabhängig von ihrer Größe dürfen Geschäfte unter Auflagen zu Abstands- und Hygieneregeln seit 11. Mai wieder öffnen. Für “körpernahe Dienstleistungen” wie Massagestudios, Kosmetik- und Tattoo-Studios werden Infektionsschutzkonzepte noch erarbeitet.

Seit dem 11. Mai dürfen Gaststätten wieder öffnen. Die Erlaubnis gilt für den Innen- und den Außenbereich. Unter anderem müssen die Kontaktdaten eines jeden Besuchers registriert werden. Verboten sind weiterhin Buffets mit offenen Speisen. Bars sind meist weiter geschlossen, entschieden wird im Einzelfall vor Ort.

Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen seit 11. Mai unter Auflagen auch zu touristischen Zwecken wieder genutzt werden. Die Öffnung von Hotels und Pensionen für Touristen mit Wohnsitz in Deutschland sind seit dem 18. Mai erlaubt.

Freizeitparks, Ausflugsschiffe, Fahrrad- und Bootsverleihe dürfen öffnen.

Museen sind offen. Theater und Kinos dürfen seit dem 30. Mai (unter Auflagen) wieder Vorstellungen geben. Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Besuchern muss gewährleistet werden. Seit 11. Mai dürfen Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen der Sportvereine unter strengen Auflagen wieder öffnen. Das gilt seit 20. Mai auch für die Freibäder, in den Schwimmbecken gilt Mindestabstand. Auch Freizeitparks sind wieder offen.

Schon seit dem 7. Mai erlaubt NRW wieder kontaktlosen Breitensport wie Tennis oder Golf und den Trainingsbetrieb im Freien. Voraussetzung ist die Einhaltung von 1,5 Metern Abstand zwischen den Sportlern. Seit dem 30. Mai dürfen Sportbegeisterte auch in Sparten mit unvermeidbarem Körperkontakt wieder ihren Sport ausüben. Das gilt auch für Sport in geschlossenen Räumen.

Seit dem 20. Mai dürfen Brautpaare eine bestimmte Zahl an Gästen auch wieder mit ins Standesamt bringen. Die große Party danach ist weiterhin nicht drin.

Corona-Lockerungen in Hessen

In Hessen sind neben Spielplätzen, Zoos, Gärten und Museen auch Hundesalons sowie Copyshops und Musikschulen wieder geöffnet. Auch Friseure, Kosmetik-, Nagel- und Tattoostudios sowie Massagepraxen dürfen wieder ihre Dienste anbieten.

Restaurants und Bars sind geöffnet, vorgeschrieben ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Gästen. Pensionen, Privatzimmer, Campingplätze und Hotels dürfen ebenfalls ihren Betrieb für den Tourismus wieder aufnehmen. Diskotheken und Tanzklubs bleiben aber vorerst weiter geschlossen. Aber auch Spielhallen, Casinos und Wettbüros dürfen wieder aufmachen.

Im öffentlichen Raum dürfen wieder Angehörige von zwei Haushalten gemeinsam unterwegs sein.

Seit dem 9. Mai besteht zudem die Möglichkeit, familiäre Betreuungsgemeinschaften aus bis zu drei Familien zu bilden. In einem ersten Schritt hat Hessen ab dem 11. Mai die Berechtigungen zur Teilnahme an der Notbetreuung erweitert. Seit dem 2. Juni sind die Kindertagesstätten im eingeschränkten Regelbetrieb wieder für alle Kinder geöffnet. Der Unterricht an den Schulen hat schrittweise wieder begonnen.

Veranstaltungen und Demonstrationen sind unter Auflagen erlaubt. Prinzipiell müssen Veranstaltungen bis 100 Personen grundsätzlich nicht mehr genehmigt werden, wenn ein Hygiene- und Abstandskonzept vorliegt.

Bisher untersagter Freizeitsport ist in Hessen seit 9. Mai an eingeschränkt wieder möglich. Er müsse kontaktfrei und mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen ausgeübt werden. Fitnessstudios können wieder öffnen, Vereine wieder in Hallen trainieren.

Museen dürfen wieder öffnen, prinzipiell auch Kinos, wenn sie Hygiene- und Abstandsregeln gewährleisten können.

Und auch Theater, Opern- und Konzerthäuser in Hessen dürfen unter Einhaltung von Auflagen seit dem 9. Mai wieder öffnen. Ausgenommen seien Konzerte und Veranstaltungen, bei denen die erforderlichen Abstandsregeln nicht eingehalten werden könnten.

Auch für große Läden ist wieder Geschäftsbetrieb möglich. Die Verkaufsflächenbegrenzung von 800 Quadratmeter im Einzelhandel besteht seit dem 9. Mai nicht mehr. Stattdessen gilt die Regel: ein Kunde pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Für Freibäder ist die Wiedereröffnung noch unklar, Freizeitparks können öffnen.

RND/dpa/das

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