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  • Nawalny-Vergiftung: Nato-Staaten treffen sich außerplanmäßig - Abstimmung über mögliche Reaktionen

Nato berät außerplanmäßig über Reaktionen auf Nawalny-Vergiftung

  • Nach der Vergiftung des Kremlkritikers Alexej Nawalny treffen sich Vertreter der Nato-Staaten, um über mögliche Reaktionen abzustimmen. nen abzustimmen.
  • Die außerplanmäßige Sitzung ist kurzfristig für diesen Freitag angesetzt worden.
  • Weitreichende Maßnahmen wird es aber wohl zunächst geben.
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Brüssel. Vertreter der Nato-Staaten werden an diesem Freitag in einer außerplanmäßigen Sitzung über mögliche Reaktionen auf die Vergiftung des Kremlkritikers Alexej Nawalny beraten. Wie das Bündnis am Donnerstagabend mitteilte, wird Generalsekretär Jens Stoltenberg danach eine Erklärung abgeben.

Wahrscheinlich ist nach Angaben von Diplomaten, dass die Alliierten die russischen Behörden geschlossen zur lückenlosen Aufklärung des Falles auffordern. Weitergehende Maßnahmen im Nato-Rahmen gelten vorerst als eher unwahrscheinlich - auch weil es bislang keine offenen Schuldzuweisungen gegen mögliche Verantwortliche gab.

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Das russische Präsidialamt hat eine Verantwortung an der Vergiftung des Oppositionspolitikers Alexej Nawalny zurückgewiesen.  © Reuters
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Nicht vergleichbare Fälle

Zuletzt hatte die Nato 2018 in Reaktion auf den Nervengiftanschlag gegen den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal sieben Mitarbeiter der russischen Nato-Vertretung ausweisen lassen. Zudem wurde beschlossen, die Maximalgröße der russischen Delegation bei der Nato von 30 auf 20 Personen zu begrenzen.

Direkt vergleichbar sind die Fälle allerdings nicht. Damals hatte sich der Giftanschlag nämlich in Großbritannien ereignet und britische Ermittler hatten klare Hinweise auf die Täter gefunden.

Im Fall Nawalny ist nach Untersuchungen eines Spezial-Labors der Bundeswehr lediglich sicher, dass Nawalny mit dem militärischen Nervengift Nowitschok vergiftet wurde. Die Umstände sind weiter unklar. Der Oppositionspolitiker war am 20. August auf einem Flug in Russland plötzlich ins Koma gefallen und erst später auf Drängen seiner Familie in die Berliner Charité verlegt worden.

RND/dpa

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