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Russland droht EU im Fall neuer Sanktionen mit weiteren Gegenmaßnahmen

  • Wegen des Nawalny-Falls hatte die EU Sanktionen gegen Russland verhängt.
  • Das wiederum reagierte mit Einreiseverboten gegen mehrere EU-Politiker.
  • Erneute Sanktionen des Staatenbündnis will Russland ebenfalls nicht ohne Gegenmaßnahmen hinnehmen.
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Eriwan. Russland droht der EU im Falle neuer Sanktionen mit Gegenmaßnahmen. „Wir werden solche Angriffe (...) nicht unbeantwortet lassen“, sagte Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag bei einem Besuch in Armenien der Agentur Interfax zufolge.

Hintergrund sind Einreiseverbote, die Russland als Antwort auf frühere EU-Sanktionen am vergangenen Freitag gegen acht ranghohe EU-Politiker und andere Amtsträger verhängt hatte. Daraufhin drohten die Spitzen der Europäischen Union, „angemessene Maßnahmen“ zu ergreifen.

Beziehungen zwischen Moskau und Brüssel zerrüttet

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Von den jüngsten Sanktionen Russlands betroffen sind etwa EU-Parlamentspräsident David Sassoli und die Vize-Kommissionspräsidentin Vera Jourova. Das Außenministerium in Moskau hatte die Einreisesperren mit den aus seiner Sicht unbegründeten EU-Sanktionen gegen russische Funktionäre im Fall des vergifteten und inhaftierten Kremlgegners Alexej Nawalny begründet.

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Wegen des Anschlags auf Nawalny hatte die EU bereits 2020 Einreise- und Vermögenssperren gegen mutmaßliche Verantwortliche aus dem Umfeld des russischen Präsidenten Wladimir Putin verhängt. Die Beziehungen zwischen Moskau und Brüssel sind seit langem zerrüttet.

RND/dpa

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