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“Schlüsselrolle gespielt”: Nawalny bedankt sich bei Piloten und russischen Ärzten

  • Den Giftanschlag gegen sich hat der russische Oppositionelle Alexej Nawalny überlebt.
  • Inzwischen wurde er aus der Berliner Charité entlassen und arbeitet an seiner vollständigen Genesung.
  • Jetzt bedankt er sich für den Einsatz der russischen Piloten und Ärzte, die ihm nach seinem Zusammenbruch mutmaßlich das Leben gerettet haben.
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Berlin. Der vergiftete Kremlkritiker Alexej Nawalny hat den russischen Piloten und Ärzten im sibirischen Omsk für ihren Einsatz im Kampf um sein Leben gedankt. “Danke, ihr lieben unbekannten Freunde. Ihr seid gute Leute”, schrieb Nawalny am Freitag auf Instagram. Ohne die schnelle Reaktion wäre er sicher nicht mehr am Leben. Jemand habe ihn umbringen wollen, “aber eine Verkettung glücklicher Umstände und klarer Handlungen” habe dies verhindert.

Die Piloten hätten den Ernst der Lage sofort erkannt, schrieb Nawalny weiter. Auch für die Notärzte sei offensichtlich gewesen, dass er vergiftet worden sei und sie hätten ihm sofort das richtige Gegenmittel verabreicht. Sie hätten "zufällig eine Schlüsselrolle in meinem Schicksal gespielt". Später behaupteten die russischen Behörden, dass Nawalny gar nicht vergiftet worden sei.

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Charité: Nawalny aus stationärer Behandlung entlassen
1:03 min
Im Fall "Nawalny": Laut Krankenhausmitteilung ist Kreml-Kritiker Alexej Nawalny am Dienstag aus der stationären Behandlung in Charité entlassen worden.  © Reuters
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Nawalny will in Deutschland an vollständiger Genesung arbeiten

Nawalny wurde inzwischen aus der Charité entlassen. Er werde weiter in Deutschland an seiner vollständigen Genesung arbeiten, sagte seine Sprecherin Kira Jarmysch. Das werde aber mehrere Wochen und bis Monate dauern.

Der Fall belastet die Beziehungen zwischen Berlin und Moskau inzwischen erheblich. Moskau behauptet, dass Berlin nicht mit den russischen Ermittlern zusammenarbeiten wolle. Eine Kommission des russischen Parlaments schlug nun vor, dass Bundestagsabgeordnete mit der Duma eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Klärung des Falles einsetzen sollten. So soll der Fall unter parlamentarischer Kontrolle untersucht werden, hieß es. Die Kommission habe einen entsprechenden Brief an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) geschickt.

RND/dpa

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