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Verteidigung: Kramp-Karrenbauer für Erhöhung des Nato-Budgets

  • Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg will die Gemeinschaftsausgaben der Nato-Länder deutlich erhöhen.
  • Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihre Unterstützung für die Planungen signalisiert.
  • Mehr Ausgaben seien wichtig, um die Fähigkeit, gemeinsam zu handeln, zu verstärken.
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Brüssel. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer unterstützt Planungen für eine Erhöhung der Nato-Budgets. „Für uns ist es ganz wichtig, dass wir unsere Fähigkeit, gemeinsam zu handeln, etwa auch mit mehr gemeinschaftlichen Mitteln verstärken“, sagte die CDU-Politikerin am Dienstag am Rande von Beratungen zum bevorstehenden Nato-Gipfel.

Sie sei der Meinung, dass Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg „sehr gute Vorschläge“ unterbreitet habe.

Stoltenberg will erreichen, dass die Staats- und Regierungschefs der 30 Bündnisstaaten bei dem Gipfel am 14. Juni zusagen, die Gemeinschaftsausgaben der Allianz in den kommenden Jahren deutlich zu erhöhen.

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Mehr Geld für Kommunikationstechnik und Partnerschaften

Aktuell belaufen sich die militärischen und zivilen Budgets und Programme der Nato auf nicht einmal 2,6 Milliarden Euro im Jahr. Zum Vergleich: Allein die Verteidigungsausgaben der USA für dieses Jahr liegen laut Bündnisdokumenten bei 785 Milliarden US-Dollar (644 Mrd. Euro).

Mit zusätzlichen Mitteln könnte zum Beispiel in gemeinsame Kommunikationstechnik investiert werden, um einen besseren Austausch zwischen Nato-Streitkräften möglich zu machen. Zudem ist angedacht, mehr Geld für die Förderung von Partnerschaften mit befreundeten Drittstaaten auszugeben.

RND/dpa

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