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Ausbau der Nato-Ostflanke

Bundeswehr verlegt 100 Soldaten nach Litauen

Soldaten der Bundeswehr stehen auf dem Appellplatz. (Symbolbild)

Die Bundeswehr verlegt am Samstag knapp 100 Soldaten und 35 Militärfahrzeuge nach Litauen.

Neubrandenburg/Eutin/Vilnius. Der verstärkte Schutz der Nato-Ostflanke sorgt an diesem Wochenende für die Verlegung von Soldaten und Militärtechnik aus Norddeutschland ins Baltikum. Wie ein Sprecher der Panzergrenadierbrigade 41 in Neubrandenbrg am Freitag sagte, werden knapp 100 Soldaten aus drei Einheiten der Brigade am Samstag nach Litauen verlegt. Dazu gehören Jäger aus Torgelow und Neubrandenburg, Aufklärer aus Eutin (Schleswig-Holstein) und Soldaten aus Hagenow mit insgesamt 35 Fahrzeugen.

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Nato-Ostflanke: Deutschland wird militärischen Schutz für Litauen aufstocken

Nach Angaben aus Regierungskreisen soll die Präsenz der Bundeswehrsoldaten in Litauen selbst von derzeit 1000 auf rund 1500 Soldaten aufgestockt werden.

Zuvor werden sich die Truppen zum feierlichen Verabschiedungsappell mit Brigadegeneral Christian Nawrat in Eutin versammeln, der ebenfalls mitgeht. Danach soll der Transport per Schiff nach Klaipeda erfolgen. Die deutschen Soldaten sollen den von der Bundesregierung angebotenen Schutz des Nato-Partners Litauen sichern helfen und stehen dort unter Nato-Befehl. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hatte die Nato den verstärkten Schutz an der Ostflanke beschlossen. Das deutsche Konzept für die Brigade sieht vor, Waffen, Munition und einen Führungsstab der Brigade in Litauen zu stationieren. Der größte Teil der Soldaten wird in Deutschland bereit gehalten.

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Die Panzergrenadierbrigade 41 hatte auch das „hochintensive Gefecht zur Landes- und Bündnisverteidigung“ trainiert. Zur Brigade gehören rund 4500 Militärangehörige in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt.

RND/dpa

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