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  • Nationaler Impfplan: Beratung mit Impfstoffherstellern am Montag - verbindliche Aussagen gefordert

Mützenich fordert von Spahn „verlässlichen nationalen Impfplan“

  • Bund und Länder wollen am Montag mit der EU und Vertretern der Impfstoffhersteller beraten, wie das Impfen schneller vorankommen kann.
  • SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich fordert verbindliche Aussagen der Pharmaindustrie.
  • Und auch Gesundheitsminister Jens Spahn nimmt er in die Pflicht.
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Berlin. SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich fordert vom Impfgipfel Klarheit über das weitere Vorgehen bei der Immunisierung der Bevölkerung gegen das Coronavirus. „Ich erwarte genauere und verbindliche Aussagen darüber, wie die Pharmaindustrie ihre Lieferverpflichtungen einhalten will und wie sie die Produktion von Impfstoffen aufstocken kann, damit die Verimpfung vor Ort reibungslos funktionieren kann“, sagte Mützenich der „Welt am Sonntag“.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) müsse einen „einen verlässlichen nationalen Impfplan“ vorlegen. Dieser müsse aufzeigen, „welcher Impfstoff wann und für welche Gruppe zur Verfügung steht. Und wie gegebenenfalls Lücken gefüllt werden, wenn es Probleme gibt.“

Der Gipfel müsse auch klären, wo der Staat helfen könne, etwa bei Produktionsstätten oder Genehmigungsverfahren, sagte Mützenich weiter.

RND/dpa

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