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  • Nahverkehr: Verdi fordert vom Bund Milliarden für Ausbau und CO2-Einsparungen im ÖPNV

Verdi fordert vom Bund zusätzliche Milliarden für Nahverkehr

  • „Wenn ernsthaft CO2-Einsparungen im Verkehrssektor erreicht werden sollen, brauchen wir eine echte Verkehrswende“, sagte Verdi-Bundesvorständin Christine Behle.
  • Der Bund müsse eine Gesamtplanung für die Verkehrswende vorlegen und für die Finanzierung sorgen.
  • Auch „Anreizsysteme wie die vielerorts diskutierten Jahrestickets für 365 Euro“ würden sich hierfür eignen.
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Berlin. Die Gewerkschaft Verdi fordert vom Bund mehr Anstrengungen für den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). „Wenn ernsthaft CO2-Einsparungen im Verkehrssektor erreicht werden sollen, brauchen wir eine echte Verkehrswende. Das geht nicht nur mit der von der Bundesregierung verfolgten Antriebswende“, sagte Verdi-Bundesvorständin Christine Behle den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag). „Eine Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs ist dafür unerlässlich.“

Verdi: „Auch Bund und Länder haben eine Verantwortung für den ÖPNV“

Der Bund müsse eine Gesamtplanung für die Verkehrswende vorlegen und für die Finanzierung sorgen. Behle forderte acht Milliarden Euro jährlich bis 2030 zusätzlich zu den bisherigen Mitteln. „Die Kommunen können die Investitionen für die angestrebte Verdoppelung der Fahrgastzahlen nicht allein stemmen.“

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Die Verkehrsinfrastruktur müsse aus einer Hand geplant werden. Heute ende der Blick oft an der Stadtgrenze und die Planung hänge stark von der Finanzausstattung der jeweiligen Kommune ab. „Auch Bund und Länder haben eine Verantwortung für den ÖPNV“, sagte Behle kurz vor einem virtuellen Gipfeltreffen zur Zukunft des öffentlichen Personennahverkehrs am Montag.

Um nach dem Dämpfer durch die Corona-Pandemie wieder mehr Fahrgäste anzulocken, forderte Behle „Anreizsysteme wie die vielerorts diskutierten Jahrestickets für 365 Euro“. Zudem müsse der Ausbau weiterlaufen, „denn Bus und Bahn könnten es nach heutigem Stand gar nicht verkraften, wenn plötzlich alle auf den ÖPNV umsteigen würden.“

RND/dpa

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