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Nach Wahlschlappe: Brandenburgs CDU-Chef tritt zurück

  • Bei der Landtagswahl landete die Union abgeschlagen auf Platz drei.
  • Um eine mögliche Kenia-Koalition mit SPD und Grünen nicht zu gefährden, zieht sich der angeschlagene Landeschef jetzt auch aus dem Sondierungsteam zurück.
  • Die CDU muss Geschlossenheit beweisen, um mit in die Regierung zu kommen.
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Nach dem schlechten Abschneiden bei der Landtagswahl in Brandenburg steht der märkische CDU-Chef Ingo Senftleben (45) vor dem Rückzug. Bei der Wahl zum Fraktionsvorsitz am kommenden Dienstag tritt Senftleben nicht mehr an. Außerdem will er den Parteivorsitz niederlegen. Das berichtet die „Märkische Allgemeine Zeitung“ nach Informationen aus Parteikreisen.

Senftleben stand nach den Verlusten seiner Partei bei der Landtagswahl am vergangenen Sonntag unter Druck. Innerparteiliche Widersacher hatten ihn zum Rücktritt aufgefordert.

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Nun will sich Senftleben aus dem Sondierungsteam für eine mögliche Kenia-Koalition mit SPD und Grünen zurückziehen und so für stabile Verhältnisse sorgen. Wie bereits spekuliert wurde, könnte der Parlamentarische Geschäftsführer Jan Redmann für den Fraktionsvorsitz kandidieren. Als Interimsparteichef will Senftleben den langjährigen Brandenburger Bundestagsabgeordneten Michael Stübgen vorschlagen.

Senftleben hatte einen engagierten Wahlkampf geführt, war aber mit nur 15,6 Prozent abgeschlagen auf dem dritten Platz gelandet.

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