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Nach Tod eines Fünfjährigen in der Ostukraine: Kreml warnt vor Eskalation

Wolodymyr Selenskyj (r), Präsident der Ukraine, steht neben zwei Soldaten, während er im Dezember 2020 die Stellungen der ukrainischen Streitkräfte in der Ostukraine besucht.

Moskau.Nach dem Tod eines fünf Jahre alten Kindes im Konfliktgebiet Ostukraine warnt Russland vor einer Eskalation der Lage. „All das ist eine bittere Folge der ungelösten Situation, mehr noch, eine Folge der erhöhten Spannung an der Trennlinie (Front)“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag in Moskau der Agentur Interfax zufolge.

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„Jedes Mal, wenn ein Mensch getötet wird, besonders wenn es ein Kind ist, ist es eine Tragödie.“ Die Ukraine und die prorussischen Separatisten hatten sich am Wochenende gegenseitig die Verantwortung für den Tod des Kindes zugeschoben.

Am Samstag war nach Darstellung der Separatisten bei der Ortschaft Olexandriwske im Donezker Gebiet ein Sprengsatz mit einer Drohne abgeworfen worden, der den Jungen getötet und seine über 60 Jahre alte Großmutter schwer verletzt habe.

Örtlichen Medienberichten zufolge war das Kind jedoch durch die Explosion einer auf dem Grundstück gelegten Mine getötet worden.

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Der Kreml warf der Regierung des Nachbarlandes einmal mehr vor, Vereinbarungen des Minsker Friedensabkommens von 2015 nicht umgesetzt zu haben. Der ukrainische Oberbefehlshaber Ruslan Chomtschak hatte vor gut einer Woche im Parlament in Kiew erklärt, Russland habe an der Grenze zur Ukraine massiv Truppen zusammengezogen.

Dazu sagte der Kreml: „Die russische Armee bewegt sich auf russischem Territorium in die Richtungen, die sie für richtig hält.“ Dabei gehe es allein darum, die Sicherheit des Landes zu gewährleisten.

RND/cle/dpa

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