Nach Robert Habeck: Franziska Giffey ist neue Grünkohlkönigin

  • Bundesfamilienministerin Franziska Giffey ist seit Montag Oldenburger Grünkohlkönigin.
  • Sie löst damit den Grünen-Chef Robert Habeck ab.
  • Schon zum 63. Mal hat die Stadt Oldenburg das Grünkohlessen in Berlin ausgerichtet.
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Berlin. Auf Grün folgt Rot: Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat am Montag den Grünen-Bundesvorsitzenden Robert Habeck im Amt des Oldenburger Grünkohlkönigs abgelöst. Der Grünen-Chef musste den Posten traditionsgemäß nach einem Jahr abgeben. Die SPD-Politikerin wurde beim "Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten" in der Landesvertretung Niedersachsens in Berlin zur neuen Königin gekürt.

Wurde 2019 zur neuen Grünkohl-Majestät gekürt: Robert Habeck (rechts). © Quelle: dpa

Politpromi-Treff bei Grünkohl und Pinkel

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Veranstalter des Abends, der schon zum 63. Mal ausgerichtet wurde, war die Stadt Oldenburg. Sie nutzt das Grünkohlessen seit 1956 zur Kontaktpflege in der Hauptstadt. Schon als Bonn noch Bundeshauptstadt war, etablierte sich das Essen als Politpromi-Treff. Nur wegen der Hochwasserkatastrophe 1962 und während des Golf-Kriegs 1991 fiel es aus.

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Aufgetischt wurde wie immer reichlich: Für die rund 270 geladenen Gäste gab es 200 Kilogramm Grünkohl und rund 240 Kilo Pinkel, Kasseler, Speck und Kochmettwurst. Da Grünkohl in Berlin eher ein Schattendasein führt, wurde das Essen aus Oldenburg angeliefert. Runtergespült wurde die nicht ganz leichte Kost mit reichlich Bier und Korn.

RND/dpa

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