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Nach Rekordstreik geht es weiter: Fridays for Future in über 60 Städten

  • In der vergangenen Woche wurde auf der ganzen Welt für mehr Klimaschutz gestreikt, alleine in Deutschland gingen laut Veranstalterangaben 1,4 Millionen Menschen auf die Straße.
  • Diesen Freitag geht es weiter: In über 60 Städten soll deutschlandweit demonstriert werden.
  • Den Auftakt der weltweiten Klimaproteste bereitete diesmal Neuseeland, wo Zehntausende protestierten.
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Berlin. Zum Auftakt neuer weltweiter Demonstrationen für mehr Klimaschutz sind in Neuseeland Zehntausende Menschen vor das Parlament gezogen. Der Marsch in der Hauptstadt Wellington wuchs am Freitag rasch zu eine der größten Kundgebungen an, die dort je abgehalten wurden. Organisatoren mussten ihre Sicherheitspläne ändern, um der anschwellenden Menge gerecht zu werden.

Auch im neuseeländischen Auckland gingen Tausende auf die Straße. Berichten zufolge sollen sich in Neuseeland insgesamt 170.000 Menschen an den Protesten beteiligt haben

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Deutschlandweit Demos in über 60 Städten

Auch in Deutschland sind eine Woche nach dem Rekordstreiktag mit Hunderttausenden, laut Veranstalterangaben sogar 1,4 Millionen Demonstranten im ganzen Land, erneut Klimastreikdemos angekündigt. Laut einer Auflistung von Fridays for Future sollen Demonstrationen in mehr als 60 Städten stattfinden. Vergangene Woche hatten Millionen Menschen in aller Welt am „globalen Klimastreik“ teilgenommen, um Regierungen zum Handeln im Kampf gegen den Klimawandel aufzufordern. Die Proteste fielen mit dem Beginn eines UN-Klimagipfels in New York zusammen, bei dem Jungaktivistin Greta Thunberg eine emotionale Brandrede hielt.

Lesen Sie hier den Klimastreiktag der vergangenen Woche nach: Millionen demonstrierten für das Klima

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Die Klimastreikdemonstration in Berlin soll am Freitagmittag um 12.00 Uhr im Invalidenpark beginnen. Die Berliner Demo war in der vergangenen Woche die deutschlandweit größte.

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Video
Klimarat warnt: Eisschmelze und Anstieg des Meeresspiegels
1:27 min
Wissenschaftler fordern angesichts immer stärker schmelzender Gletscher und anderer Eismassen dringende Handlungsmaßnahmen von der Politik.  © dpa

In der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt will die Klimaschutzbewegung Fridays for Future am heutigen Freitag eine Kampagne vor der am 27. Oktober stattfindenden Landtagswahl starten. Die Schüler wollen die Wahl zu einer „Klimawahl“ machen, wie es in einem Video heißt.

Auch in anderen europäischen Städten wird demonstriert

Auch in Italien waren am Freitagvormittag bereits an mehreren Orten Klimademonstranten auf der Straße. So etwa in der Kleinstadt Lodi in der Lombardei.

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Und in Triest:

Auch in der finnischen Hauptstadt Helsinki wird am Freitagvormittag für mehr Klimaschutz demonstriert.

Die Initiatorin der Fridays-for-Future-Proteste, Greta Thunberg, kündigte an, sich dem Klimastreik im kanadischen Montreal anzuschließen.

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RND/dpa/fh