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Nach Mali-Anschlag: FDP-Politikerin fordert bessere Ausstattung für Bundeswehr

  • Am vergangenen Freitag sind bei einem Anschlag in Mali zwölf Bundeswehrsoldaten verletzt worden.
  • Als Konsequenz fordert FDP-Verteidigungsexpertin Strack-Zimmermann bestmögliche Ausrüstung für zukünftige Einsätze.
  • Über den Sinn der Mali-Mission solle man jetzt aber nicht debattieren.
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Berlin. Die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, hat nach dem jüngsten Anschlag auf Bundeswehrsoldaten mit zwölf Verletzten in Mali eine bessere Ausstattung der Streitkräfte gefordert. „Wenn wir Soldaten ins Ausland schicken, dann müssen sie bestmöglich ausgerüstet sein“, sagte sie dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

„Dazu gehören auch Hubschrauber. Davon haben wir zu wenig. Da müssen die Verteidigungsministerin und ihr Ministerium liefern.“ Nach dem Anschlag hatten ein Hubschrauber der Vereinten Nationen, ein französischer Hubschrauber und ein ziviler Hubschrauber angefordert werden müssen.

Allerdings habe die Rettungskette funktioniert, sagte Strack-Zimmermann. „Das ist die gute Nachricht.“

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Mali-Anschlag: Sondersitzung des Verteidigungsausschusses am Mittwoch

Die FDP-Politikerin lehnte es überdies ab, jetzt über den Sinn des Einsatzes zu debattieren. „Die Frage sollte man unter dem Eindruck des Anschlags nicht stellen“, sagte sie. Die Frage, ob es in Mali gefährlich sei, stelle sich ohnehin nicht. Denn auch schon vor dem Anschlag sei klar gewesen: „Ja, da ist es gefährlich.“

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Der Verteidigungsausschuss des Bundestages wird sich am Mittwoch in einer Sondersitzung mit dem Anschlag und den Konsequenzen daraus beschäftigen.

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