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Nach Flutkatastrophe: Dobrindt will ständigen nationalen Krisenstab

  • CSU-Landesgruppenchef Dobrindt spricht sich für einen ständigen nationalen Krisenstab aus.
  • Hintergrund ist die Flutkatastrophe im Westen Deutschlands.
  • Er halte die föderalen Strukturen für richtig, aber „auch die Bündelung aller Informationen ist sehr wichtig“, sagte er.
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Berlin. Nach der verheerenden Flutkatastrophe im Westen Deutschlands hat sich CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt für einen ständigen nationalen Krisenstab ausgesprochen.

„Ein ständiger Krisenstab Naturkatastrophen in Kombination von Bund und Ländern sollte eingesetzt werden“, sagte der CSU-Politiker der „Passauer Neuen Presse“. Er halte die föderalen Strukturen für richtig, aber „auch die Bündelung aller Informationen ist sehr wichtig“, argumentierte Dobrindt.

Erkennbar ist aus Sicht des Ex-Verkehrsministers, dass das Wiederherstellen von Kommunikation vor Ort viel zu lange gedauert habe.

„Mobilfunknetze müssen gerade im Krisenfall funktionieren. Eine mobile Aufbautruppe „Kommunikation“ sollte eingerichtet werden und sofort zum Einsatz kommen, zum Beispiel mit Drohnen und mobilen Funkzellen, wenn in Krisenlagen die Handynetze zusammenbrechen“, so Dobrindt.

RND/dpa

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