Seehofer nach Großbrand im Flüchtlingslager: Deutschland bietet Hilfe an

  • Nach dem Großbrand im griechischen Flüchtlingslager Moria hat Deutschland seine Hilfe angeboten.
  • Es gab bereits erste Gespräche mit der dortigen Regierung, wie Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) über einen Sprecher ausrichten ließ.
  • Wie genau diese Hilfen aussehen könnten blieb aber unklar.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Nach dem verheerenden Feuer im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos hat Deutschland Hilfe angeboten. „Wir befinden uns seit gestern in intensiven Gesprächen mit der griechischen Regierung“, schrieb der Sprecher des Bundesinnenministeriums, Steve Alter, am Mittwoch bei Twitter.

Er erklärte weiter: „Wir haben Griechenland in der Vergangenheit geholfen und wir werden selbstverständlich auch jetzt helfen“. Innenminister Horst Seehofer (CSU) habe dies bereits angeboten. Wie genau diese Hilfe aussehen könnte, teilte er nicht mit.

Video
Überfülltes Flüchtlingslager Moria auf Lesbos niedergebrannt
2:28 min
Auf der Insel wurde laut Medienberichten der Notstand ausgerufen. Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl forderte die Bundesregierung zum sofortigen Handeln auf.  © Reuters

Flüchtlingslager fast vollständig zerstört

Anzeige

Das Flüchtlingslager Moria wurde durch einen Großbrand in der Nacht zum Mittwoch nahezu vollständig zerstört. Verletzt wurde nach vorläufigen Angaben niemand. Die griechische Regierung geht von Brandstiftung aus. Moria gilt mit derzeit etwa 12.600 Bewohnern als größtes Flüchtlingslager Europas - viele dieser Menschen sind nun obdachlos.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen