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Nach “Black-Lives-Matter”-Demo in Berlin: Polizisten mit Flaschen und Steinen beworfen

  • In Berlin haben rund 15.000 Demonstranten gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert.
  • Nach der Kundgebung kam es offenbar zu Gewalt gegen Polizisten.
  • Auch ein Presseforograf wurde verletzt.
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Nach der Demonstration gegen Rassismus und Polizei auf dem Berliner Alexanderplatz ist es zu gewalttäigen Szenen gekommen: “Vor dem ‘Berolinahaus’ am #Alexanderplatz wurden unsere Kolleg. lange nach dem Ende der Versammlung aus einer größeren Personengruppe mit Steinen und Flaschen beworfen”, twitterte die Berliner Polizei. Es habe vereinzelt verletzte Kollegen und mehrere Festnahmen gegeben.

Ebenfalls via Twitter teilte die Polizei mit, dass auch ein Pressefotograf verletzt worden sei und nun behandelt werde.

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Am Berliner Alexanderplatz hatten nach Polizeiangaben rund 15.000 Teilnehmer gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert. Die Veranstalter hatten mit 1500 Teilnehmern gerechnet.

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Viele der Demonstranten waren dunkel gekleidet. Bei einer Schweigeminute setzten sich die Teilnehmer, darunter viele Jugendliche, auf den Boden. Sie dauerte genau 8 Minuten und 46 Sekunden. So lange hatte ein Polizist Floyd am 25. Mai sein Knie in den Nacken gedrückt, bis dieser sein Bewusstsein verlor und kurz darauf starb.

Auch in Hamburg kam es zu Zwischenfällen: Aus einer Gruppe von Demonstrationen sei Pyrotechnik gezündet worden, sagte eine Polizeisprecherin. Außerdem wurde eine verbotene Versammlung nicht rechtzeitig aufgelöst. Die Polizei ging mit Wasserwerfen dagegen vor.

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Black Lives Matter - Demonstrationen in London und Berlin
1:29 min
Tausende Menschen demonstrieren gegen Rassismus, sie solidarisieren sich mit den Protesten gegen Polizeigewalt in den USA.  © Reuters

In den Vereinigten Staaten war es daraufhin zu Protesten und teilweise auch Ausschreitungen gekommen, die auch in dieser Nacht weitergehen.

pach/dpa/RND

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