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Nach Angriff auf Medienbüros in Gaza: Israels Armee nennt Gründe

  • Israels Luftwaffe hat Mitte Mai ein Gebäude mit Medienbüros in Gaza-Stadt angegriffen und dafür international Kritik erhalten.
  • Die israelische Armee präzisiert nun die Gründe dafür.
  • Die islamistische Hamas soll dort an einer Technologie gegen die Raketenabwehr „Iron Dome“ gearbeitet haben.
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Tel Aviv. Nach dem international kritisierten Luftangriff auf ein Gebäude mit Medienbüros in Gaza-Stadt vor mehreren Wochen hat Israels Militär die Gründe für die Zerstörung des Hochhauses näher erläutert.

Die islamistische Hamas habe dort an einer Technologie gearbeitet, die den Einsatz von Israels Raketenabwehr „Iron Dome“ stören sollte, hieß es in einer Erklärung der Armee vom Dienstag. Spezielle Ausrüstung der Islamisten dafür sei in dem Gebäude gelagert worden. Durch den Einsturz des Hochhauses sollte diese den Angaben zufolge zerstört werden.

Israels Luftwaffe hat Hochhaus Mitte Mai angegriffen

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Israels Luftwaffe hatte das Hochhaus im Gazastreifen Mitte Mai im Zuge des jüngsten bewaffneten Konflikts mit militanten Palästinensern angegriffen. Dabei wurden unter anderem Büros der amerikanischen Nachrichtenagentur Associated Press (AP) und des katarischen TV-Senders Al-Dschasira (Al-Jazeera) zerstört.

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Die Zivilisten in dem Haus waren zuvor von israelischer Seite gewarnt worden und kamen nach Armee-Angaben nicht zu Schaden. Die AP reagierte entsetzt, Journalistenverbände erhoben schwere Vorwürfe.

Die nun nachgeschobene Begründung für den Angriff fiel detaillierter aus als die erste Stellungnahme der israelischen Armee. Diese hatte zunächst eher vage davon gesprochen, dass auch der Militärgeheimdienst der Hamas das Gebäude genutzt habe.

Israel wirft der Hamas immer wieder vor, militärische Ausrüstung in zivil genutzten Gebäuden unterzubringen und Raketen bewusst aus Positionen zwischen Wohngebäuden abzuschießen, um der israelischen Armee eine völkerrechtskonforme Vernichtung dieser Ziele zu erschweren.

RND/dpa

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