Rücktritt des CDU-Landeschefs: Michael Sack gibt nach MV-Wahlniederlage sein Amt ab

Michael Sack (CDU), Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, auf Weg vom Schloss zur TV-Runde im NDR-Studio zur Bundestagswahl und Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Nun tritt Sack offenbar von seinem Amt als Landesvorsitzender zurück.

Michael Sack (CDU), Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, auf Weg vom Schloss zur TV-Runde im NDR-Studio zur Bundestagswahl und Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Nun tritt Sack offenbar von seinem Amt als Landesvorsitzender zurück.

Schwerin. Der Vorsitzende der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, Michael Sack, tritt nach der herben Niederlage bei den Landtagswahlen am gestrigen Sonntag von seinem Amt zurück. Das berichtet die „Ostsee-Zeitung“ (OZ) in Bezug auf CDU-Kreise. Auch CDU-Generalsekretär Wolfgang Waldmüller tritt zurück, wie die beiden am Montag mitteilten.

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Sack war Spitzenkandidat seiner Partei bei den Landtagswahlen, wolle aber nun offenbar nicht einmal sein Mandat für das Schweriner Parlament annehmen, schreibt die „OZ“. Die CDU verlor bei den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern knapp 6 Prozentpunkte und landete mit 13,3 Prozent der Wählerstimmen nur auf Rang drei hinter SPD und AfD – ihr schlechtestes Ergebnis seit den Landtagswahlen von 1990.

Dabei war Michael Sack als Spitzenkandidat der CDU in dem nordöstlichen Bundesland nur die dritte Wahl. Nach dem überraschenden Rückzug des damaligen CDU-Landesvorsitzenden, Vincent Kokert, aus der Politik im März des vergangenen Jahres war eigentlich der Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor als Nachfolger geplant. Durch die die Verstrickung Amthors in eine Lobbyismus-Affäre, wurde Sack zum Nachrücker als Landesvorsitzender und später zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl.

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Der bis vor der Wahl gemeinsam mit der CDU regierende SPD gelang in Mecklenburg-Vorpommern ein fulminanter Wahlsieg mit 39,6 Prozent der Stimmen. Darauf folgt die AfD mit einem Ergebnis von 16,7 Prozent. Die CDU rutschte stark ab und erhielt lediglich 13,3 Prozent der Wählerstimmen. Auf Rang vier erzielte die Linke 9,9 Prozent. Über den Wiedereinzug in den Schweriner Landtag können sich Grüne (6,3 Prozent) und FDP (5,8 Prozent) freuen.

RND/dpa/sic

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