MV: Innenminister Caffier kandidiert 2021 nicht für Landtag

  • Seit 1990 sitzt Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier im Landtag.
  • Damit soll 2021 Schluss sein.
  • Caffier will nicht noch einmal kandidieren - und auch ein Amt in einer neuen Regierung kommt für ihn wohl nicht mehr infrage.
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Schwerin. Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) wird bei der Wahl im kommenden Jahr nicht für den Landtag kandidieren. “Ich finde, es gibt noch viele schöne Dinge im Leben außer Politik. Und da hat mein Umfeld jetzt einen Anspruch drauf. Deswegen werde ich nicht noch einmal für den Landtag kandidieren”, kündigte Caffier in der “Schweriner Volkszeitung” (Donnerstag) an. Einen Neubeginn könne er auch unterstützen, ohne ein Mandat zu haben.

"Es gab einen langen Entscheidungsprozess, ich bin allen dankbar, die mich dabei begleitet haben. Und ich glaube, es ist gut, wenn man sagen kann: Ich möchte den Staffelstab übergeben an Jüngere. Und da wir ja immer vom Ehrenamt reden, fühle ich mich verpflichtet, da ein bisschen weiterzuwirken. Dass mir die Blaulicht-Organisationen am Herzen liegen, weiß ja inzwischen jeder im Land", erläuterte der Innenminister weiter.

Würde Caffier noch einmal ein Regierungsamt bekleiden?

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Auf die Frage, ob er einer neuen Regierung nicht mehr angehören wird, sagte der CDU-Politiker: "Naja, man soll niemals nie sagen. Aber ich wüsste nicht so richtig, wie ich das meiner Frau erklären sollte, wenn ich da noch eine Rolle rückwärts machen würde."

Caffier sitzt seit 1990 im Landtag und ist seit 2006 Innenminister. Von 2009 bis 2017 war er Landesvorsitzender seiner Partei. Seit 2011 ist der 65-Jährige zudem Stellvertretender Ministerpräsident. Caffier wurde in der Nähe von Dresden geboren. Er ist vierfacher Vater.

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In seiner Zeit als Innenminister rückte Mecklenburg-Vorpommern als Gastgeber beim G8-Gipfel in Heiligendamm in den Mittelpunkt der Weltpolitik. Im Juni 2007 waren dort unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der damalige US-Präsident George W. Bush zu Gast. Caffier war mitverantwortlich für die Sicherheit des Gipfels.

RND/dpa

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