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Munitionsskandal in Sachsen: Innenminister Wöller entlässt LKA-Chef

  • Angehörige des LKA Sachsen sollen 2018 illegal an einer Schießübung teilgenommen und dafür mit Munition der sächsischen Polizei bezahlt haben.
  • Der Skandal hat nun Folgen für den bisherigen LKA-Chef Petric Kleine und Abteilungsleiter Sven Mewes.
  • Beide müssen ihre Posten räumen.
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Dresden. Nach dem Munitionsskandal im Landeskriminalamt Sachsen (LKA) sind LKA-Chef Petric Kleine (58) und der für Spezialeinheiten zuständige Abteilungsleiter Sven Mewes (60) entlassen worden.

Innenminister Roland Wöller (CDU) hielt am Mittwoch einen personellen Neuanfang für erforderlich. „Dieser ist notwendig, um das Vertrauen in die für die Kriminalitätsbekämpfung in ganz Sachsen zentrale Behörde und ihre Führung wiederherzustellen“, erklärte der Minister. Nachfolgerin von Kleine soll die bisherige Präsidentin der Polizeidirektion Chemnitz, Sonja Penzel (48), werden.

Hintergrund des Personalwechsels sind Ermittlungen, wonach Angehörige einer LKA-Spezialeinheit 2018 illegal an einer Schießübung teilnahmen und dafür mit Munition aus Beständen der sächsischen Polizei bezahlt haben sollen.

RND/dpa

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