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Mützenich reagiert skeptisch auf Brauns Vorstoß zu Ungeimpften

  • Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hat mögliche Einschränkungen im Herbst für Ungeimpfte angekündigt.
  • SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich sagt, er sei überrascht, dass das Kanzleramt bereits jetzt mit neuen Vorschlägen um die Ecke komme.
  • Gegenwärtig gehe es darum, sich auf die hohe Zahl an Menschen zu konzentrieren, die sich noch impfen lassen wollen.
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Berlin. Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, hat skeptisch auf die Ankündigung von Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) zu möglichen Einschränkungen für Ungeimpfte im Herbst reagiert. „Ich bin überrascht, dass das Kanzleramt bereits jetzt mit neuen Vorschlägen um die Ecke kommt“, sagte Mützenich dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

„Wir müssen uns gegenwärtig auf die noch große Zahl der Impfwilligen konzentrieren, die sich noch nicht impfen lassen konnten“, setzte er hinzu. „Mit Drohungen werden wir auf der anderen Seite das Impfverhalten Einzelner nicht nachhaltig verändern“, sagte der SPD-Fraktionschef. „Im Übrigen bestehen für eine Ungleichbehandlung von Geimpften und Getesteten hohe verfassungsrechtliche Hürden.“

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Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hatte zuvor mögliche Einschränkungen im Herbst für Ungeimpfte angekündigt. Es gebe zwei Argumente für die Impfung, hatte Braun der „Bild am Sonntag“ gesagt. Die Impfung schütze zu 90 Prozent vor einer schweren Corona-Erkrankung. „Und: Geimpfte werden definitiv mehr Freiheiten haben als Ungeimpfte.“

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Im Fall eines hohen Infektionsgeschehens könne das auch bedeuten, „dass gewisse Angebote wie Restaurant-, Kino- und Stadionbesuche selbst für getestete Ungeimpfte nicht mehr möglich wären, weil das Restrisiko zu hoch ist“, so Braun.

Das ganze Interview mit Rolf Mützenich lesen Sie ab Montagfrüh auf RND.de

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