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Moskau attackiert AKK und wirft der Ministerin „Unfähigkeit“ vor

  • Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums hat Annegret Kramp-Karrenbauer attackiert.
  • Die Verteidigungsministerin demonstriere ihre “Unfähigkeit”, sagte er.
  • Hintergrund ist eine Grundsatzrede Kramp-Karrenbauers im Bundestag.
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Moskau. Russlands Verteidigungsministerium hat Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) „Unfähigkeit“ in Sicherheitsfragen vorgeworfen. Der Sprecher des Ministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, sagte am Freitag: „Frau Annegret Kramp-Karrenbauer hat vor einer Weile den Sessel der Verteidigungsministerin Deutschlands übernommen. Aber wie ihre Vorgängerin demonstriert sie Unfähigkeit, irgendetwas Bedeutendes für die wirkliche Festigung der Sicherheit in Europa vorzuschlagen.“

Anlass der Kritik ist ein Auftritt Kramp-Karrenbauers am vergangenen Mittwoch im Bundestag. Dort hatte sie gesagt, mit Russland solle aus einer „Position der Stärke“ heraus verhandelt werden. „Auch das war immer eine gute Tradition deutscher Außenpolitik, und das sollte sie für die Zukunft auch bleiben“, sagte die Ministerin der Sitzungsmitschrift zufolge.

Ministeriumssprecher verweist auf Zweiten Weltkrieg

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Mit Blick auf die deutschen Verbrechen im Zweiten Weltkrieg erinnerte Konaschenkow nun daran, dass diese „Position der Stärke“ zu tragischen Folgen für die ganze Welt geführt habe. Russland habe gehofft, dass „Politiker mit gesundem Menschenverstand“ in Deutschland die Ministerin korrigieren würden. „Leider ist das nicht passiert.“ Es sei auch nicht das erste Mal, dass sich deutsche Politiker so äußerten. Russland spricht sich immer wieder für einen „Dialog auf Augenhöhe“ aus.

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Dem Protokoll zufolge sagte Kramp-Karrenbauer weiter: Es sei „Fakt, dass die russische Seite massiv in die Modernisierung ihrer Streitkräfte investiert hat, dass sie über neue Waffen verfügt, dass die Bedrohung sehr viel evidenter geworden ist (...). Wenn wir aus einer Position der Stärke heraus hier in Verhandlungen - auch in Abrüstungsverhandlungen - kommen wollen, dann müssen wir unsere Position stärken.“

RND/dpa

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