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Mosambik: Mehr als 50 Menschen mutmaßlich von Rebellen enthauptet

  • Mutmaßlich militante Islamisten haben in der Provinz Cabo Delgado im Norden Mosambiks mehr als 50 Menschen getötet und Frauen und Kinder entführt.
  • Seit Rund drei Jahren leiden die Menschen in der Region unter den islamischen Rebellen.
  • Die mutmaßlichen Täter sollen Verbindungen zum islamischen Staat haben.
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Maputo. In der Unruheprovinz Cabo Delgado im Norden Mosambiks haben mutmaßlich militante Islamisten mehr als 50 Menschen enthauptet. Wie die Polizei am Montag mitteilte, sollen sich die Taten in den vergangenen drei Tagen ereignet haben. Die Aufständischen hätten mehrere Dörfer angegriffen, Zivilisten getötet, Frauen und Kinder entführt und Häuser niedergebrannt.

„Sie haben die Häuser in Brand gesteckt und haben dann Menschen verfolgt, die in die Wälder geflüchtet sind, und haben ihre makabren Aktionen begonnen“, sagte ein ranghoher Polizist bei einer Pressekonferenz. Zeugen berichteten den lokalen Medien, dass Militante in einem Dorf Bewohner auf einen Fußballplatz getrieben und dort hingerichtet hätten.

Verbindung der Rebellen zum IS

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In Cabo Delgado führen islamistische Rebellen seit rund drei Jahren brutale Angriffe durch. Die Rebellion hat Experten zufolge ihre Wurzeln in den Missständen und Klagen der Bewohner der armen Region, sie wird aber zunehmend zu einer islamistischen Gruppierung mit Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

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Im Kampf gegen die Rebellion kommt es Menschenrechtlern zufolge auch immer wieder zu schweren Menschenrechtsverletzungen durch Sicherheitskräfte. Dies und die Vernachlässigung der Provinz durch die nationale Regierung befeuern Experten zufolge die Rebellion.

RND/dpa

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