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Mord an haitianischem Präsidenten: Türkei nimmt Verdächtigen fest

  • Nach dem Mord an dem haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse im Juli diesen Jahres haben türkischen Behörden einen Verdächtigen festgenommen.
  • Der Mann wurde am Montag am Istanbuler Flughafen auf dem Weg nach Jordanien verhaftet.
  • Noch ist unklar, ob Haiti die Auslieferung des Mannes beantragen wird.
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Ankara. Im Zusammenhang mit der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse haben die türkischen Behörden einen Verdächtigen festgenommen. Die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete am Dienstag, gegen den verdächtigen Geschäftsmann sei eine Untersuchungshaft von 40 Tagen verhängt worden. Moïse wurde am 7. Juli in seiner Residenz getötet.

Der Verdächtige wurde dem Bericht zufolge am Montag am Flughafen von Istanbul festgenommen. Von dort habe er nach seiner Ankunft aus den USA nach Jordanien weiterreisen wollen. Die Behörden in Haiti bestätigten die Festnahme.

Der haitianische Außenminister Claude Joseph teilte auf seinem Twitter-Account mit, er habe mit seinem türkischen Kollegen über die Festnahme gesprochen, nannte aber keine weiteren Einzelheiten, auch nicht, ob Haiti die Auslieferung des Mannes beantragen wird.

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Im Zusammenhang mit der Ermordung des Präsidenten wurden bisher mehr als 40 Verdächtige festgenommen, darunter 18 ehemalige kolumbianische Soldaten und mehrere haitianische Polizeibeamte. Die kolumbianischen Behörden haben mitgeteilt, dass die meisten ihrer ehemaligen Soldaten die wahre Natur der Operation, für die sie angeworben wurden, nicht gekannt hätten.

RND/AP

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