Mit knapper Mehrheit: Schweizer lehnen CO₂-Steuer ab

  • Es hätte höhere Abgaben auf Erdgas, Heizöl und höre Preise für Benzin und Flugreisen bedeutet: das neue CO₂-Gesetz in der Schweiz.
  • Doch mit knapper Mehrheit haben es die Bürger des Landes abgelehnt.
  • Abgelehnt wurde auch ein Verbot von Pestiziden in der Landwirtschaft.
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Genf. Mit knapper Mehrheit haben die Bürgerinnen und Bürger der Schweiz ein neues CO₂-Gesetz abgelehnt. 51,6 Prozent hätten gegen das Vorhaben gestimmt, das höhere Abgaben auf Erdgas, Heizöl und höhere Preise für Benzin und Flugreisen bedeutet hätte, berichtete der Schweizer Rundfunk nach Auszählung aller Stimmen.

Besonders in den ländlichen Regionen sei die Ablehnung deutlich gewesen. Das Gesetz sollte den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 im Vergleich zu 1990 halbieren.

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Abgelehnt wurde auch ein Verbot von Pestiziden in der Landwirtschaft und eine Initiative für den Schutz von Trinkwasser, das sich ebenfalls gegen den Einsatz von Pestiziden richtete.

RND/AP

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