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Emeritierter Papst Benedikt XVI. unterstützt Veröffentlichung von Missbrauchsgutachten

  • Am kommenden Donnerstag soll das lange erwartete unabhängige Missbrauchsgutachten vorgestellt werden, das die Erzdiözese München und Freising in Auftrag gegeben hat.
  • Darin spielt auch der emeritierte Papst Benedikt XVI. eine Rolle.
  • Er unterstützt die Veröffentlichung.
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Rom/München. Der emeritierte Papst Benedikt XVI. unterstützt nach den Worten seines Privatsekretärs Georg Gänswein die Veröffentlichung des Münchener Missbrauchsgutachtens. „Er begrüßt die Aufarbeitung in München sowie die Veröffentlichung des Gutachtens“, sagte der 65-jährige Gänswein der „Bild“. Der frühere Erzbischof des Bistums München und Freising habe mit einer umfangreichen Stellungnahme zur Aufarbeitung beigetragen.

In der kommenden Woche wird die Veröffentlichung des Missbrauchsgutachtens von der Münchner Anwaltskanzlei Westpfahl Spilker Wastl (WSW) in der bayerischen Landeshauptstadt erwartet. Es geht dabei auch um den Fall des Priesters H. aus den 1980er Jahren, der damals nach Grafing bei München versetzt wurde. Zuvor soll er in seinem Heimatbistum Essen in Nordrhein-Westfalen Kinder missbraucht haben.

Benedikt war in München und Freising von 1977 bis 1982 Erzbischof. Die Frage war, was er davon wusste. Gänswein hatte jüngst der „Zeit“ gesagt: „Die Behauptung, er (Benedikt) hätte Kenntnis von der Vorgeschichte zum Zeitpunkt der Entscheidung über die Aufnahme des Priesters H. gehabt, ist falsch.“

RND/dpa

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