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Minister Gerd Müller wird neuer Generaldirektor der UN-Entwicklungsorganisation

  • Der geschäftsführende Entwicklungsminister Gerd Müller wechselt nächste Woche an die Spitze der UN-Organisation für Industrielle Entwicklung.
  • Die in Wien ansässige Organisation hat im vergangenen Jahr Entwicklungsprojekte im Wert von 178 Millionen Dollar umgesetzt.
  • Müller setzte sich bei der Wahl gegen Kandidaten aus Äthiopien und Bolivien durch.
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Wien. Der geschäftsführende Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ist als neuer Chef der UN-Organisation für Industrielle Entwicklung (Unido) bestätigt worden. Die Entscheidung der Unido-Generalkonferenz in Wien am Dienstag war der letzte formelle Schritt, bevor der 66-jährige deutsche Politiker nächste Woche die Nachfolge des bisherigen chinesischen Generaldirektors Li Yong antritt.

Die in Wien ansässige Organisation beschäftigt rund 2.200 Mitarbeiter, um die industriellen Sektoren in ärmeren Ländern zu stärken. Voriges Jahr wurden Entwicklungsprojekte im Wert von 178 Millionen Dollar (158 Millionen Euro) umgesetzt. Die Unido hatte seit Mitte der 1990er Jahre mit dem Ausstieg mehrerer finanzkräftiger Mitglieder zu kämpfen, darunter sind die USA, Kanada, Australien, Frankreich und Großbritannien.

Durchgesetzt gegen Bewerber aus Äthiopien und Bolivien

Im September 2020 hatte Müller (CSU) angekündigt, nicht mehr für den neuen Bundestag zu kandidieren. Die Europäische Union unterstützte sein Antreten bei der Unido. Bei der Wahl zum Generaldirektor setzte er sich im Juli gegen Kandidaten aus Äthiopien und Bolivien durch.

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Müller trat Ende 2013 das Amt des Entwicklungsministers an. Davor war er parlamentarischer Staatssekretär sowie Abgeordneter im Bundestag und im EU-Parlament gewesen.

RND/dpa

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