Mindestens 20 Migranten sterben bei Bootsunglück vor Tunesien

  • Vor Tunesien ist ein Schmugglerboot mit Migranten an Bord gesunken.
  • Mindestens 20 Menschen kamen dabei ums Leben.
  • Die Marine sucht aber noch nach bis zu 20 weiteren Personen, die vermisst werden.
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Tunis. Nach dem Sinken eines Schmugglerboots sind nach tunesischen Angaben die Leichen von etwa 20 afrikanischen Migranten gefunden worden. Die Marine suche nach bis zu 20 weiteren Personen, die noch vermisst würden, hieß es am Donnerstag. Fünf Überlebende seien aus dem Mittelmeer gerettet worden.

Die Küstenwache und Fischer hätten die Leichen vor der Küstenstadt Sfax entdeckt, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Nach Angaben von Überlebenden hätten sich auf dem Boot etwa 40 oder 50 Menschen befunden, die nach Italien hätten gelangen wollen.

Das Boot sei überladen und in schlechtem Zustand gewesen und am Morgen starkem Wind ausgesetzt gewesen, was zu seinem Sinken beigetragen haben könnte, sagte ein Sprecher der Nationalgarde. Migranten aus dem subsaharischen Afrika hätten sich darauf befunden.

RND/AP

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