• Startseite
  • Politik
  • Mike Pompeo telefonierte mit Lukaschenko: Darum ging es im Gespräch

US-Außenminister telefonierte mit Lukaschenko - und darum ging es

  • Am Samstag hat der US-Außenminister Mike Pompeo mit dem belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko telefoniert.
  • Er forderte die Freilassung eines US-Bürgers, der aktuell unter Hausrrest steht.
  • Pompeo betonte gegenüber Lukascheko, dass die USA die demokratischem Bewegungen in Belarus begrüße.
Anzeige
Anzeige

Washington. US-Außenminister Mike Pompeo hat am Samstag mit dem belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko telefoniert. Dabei habe Pompeo unter anderem gefordert, der in Belarus (Weißrussland) festgehaltene US-Staatsbürger Witali Schkljarow solle das Land verlassen dürfen, wie das Ministerium in Washington verlauten ließ. Außerdem habe der US-Außenminister die Unterstützung für die demokratischen Bestrebungen des belarussischen Volkes bekundet, hieß es ohne weitere Details.

Der Politikberater Schkljarow war zwischenzeitlich im Gefängnis gewesen und stand zuletzt unter Hausarrest, wie die Opposition diese Woche mitteilte. Von dem Telefonat hatten zuvor belarussische Medien berichtet.

Belarus: Opposition sieht Tichanowskaja als legitime Präsidentin an

In der Ex-Sowjetrepublik Belarus kommt es seit der umstrittenen Präsidentenwahl am 9. August regelmäßig zu Protesten. Der mittlerweile international weitgehend isolierte Präsident Alexander Lukaschenko hatte sich mit 80,1 Prozent der Stimmen für eine sechste Amtszeit bestätigen lassen. Die Opposition sieht dagegen Herausforderin Swetlana Tichanowskaja als die rechtmäßige Präsidentin an.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen