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Ankara beschuldigt Athen: Migranten gefesselt ins Meer geworfen

Der türkische Innenminister Süleyman Soylu wirft der griechischen Küstenwaffe vor, Migranten gefesselt ins Meer geworfen zu haben.

Der türkische Innenminister Süleyman Soylu wirft der griechischen Küstenwaffe vor, Migranten gefesselt ins Meer geworfen zu haben.

Istanbul. Der türkische Innenminister Süleyman Soylu hat schwere Vorwürfe gegen die griechische Küstenwache erhoben. Die türkische Küstenwache habe in der Nacht Flüchtlinge aufgegriffen, die von griechischer Seite mit verbundenen Händen ins Meer geworfen worden seien, twitterte Soylu am Freitag. Ein Mensch sei tot geborgen worden, zwei habe man retten können. Vier weitere würden vermisst. Türkische Medien berichteten von drei Toten. Athen äußerte sich vorerst nicht zu dem Vorfall.

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Gefesselt, ohne Weste oder Boot

Die griechische Küstenwache habe die insgesamt sieben Migranten geschlagen, ihnen ihre Sachen abgenommen, sie mit Plastikhandschellen gefesselt und ohne Rettungsweste oder Boot im Meer zurückgelassen, hieß es.

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Soylu teilte ein Video, das die Rettung zeigen soll und in dem einer der mutmaßlichen Geretteten von dem Vorfall berichtete.

RND/dpa

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