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Messerattacke in Paris: Ein Verdächtiger wurde freigelassen

  • Am Freitag kam es unweit der ehemaligen Redaktionsräume des Satiremagazins “Charlie Hebdo” zu einem Angriff auf zwei Mitarbeiter einer Film-Produktionsfirma.
  • Beide wurden mit einem Messer im Gesicht schwer verletzt.
  • Anti-Terror-Ermittlungen wurden eingeleitet, einer der festgenommenen Verdächtigen ist inzwischen wieder auf freiem Fuß.
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Paris. Nach der Messerattacke in Paris ist einer der in der Nähe des Tatorts festgenommen Verdächtigen wieder auf freiem Fuß. Das bestätigten Justizkreise am Samstag der Deutschen Presse-Agentur, ohne weitere Details zu nennen. Der Hauptverdächtige ist weiterhin in Polizeigewahrsam - es wurden außerdem weitere Verdächtige festgenommen.

Schwere Verletzungen im Gesicht

Bei der Attacke in der Nähe der ehemaligen Redaktionsräume des Satiremagazins "Charlie Hebdo" waren am Freitagmittag in Paris zwei Menschen verletzt worden. Sie waren Mitarbeiter einer Film-Produktionsfirma. Beide hätten den Operationssaal am Freitagabend verlassen und befänden sich nun in zwei verschiedenen Krankenhäusern, sagte einer der Chefs der Produktionsfirma, Luc Hermann, dem Sender Franceinfo.

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“Sie wurden im Gesicht schwer verletzt. Der Angriff war unglaublich gewalttätig”, sagte Hermann. “Es gab eine echte Bereitschaft zum Töten.” Hermann kritisierte, dass das Gebäude während des seit Anfang September laufenden Prozesses gegen mutmaßliche Helfer der Terrorserie im Januar 2015 nicht geschützt wurde.

RND/dpa

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