CDU-Mann Merz wird nach einem schwulen Kanzler gefragt – seine Antwort löst viel Kritik aus

Friedrich Merz hat auf Twitter eine Welle der Empörung losgetreten.

Friedrich Merz hat auf Twitter eine Welle der Empörung losgetreten.

Berlin. CDU-Wirtschaftsexperte Friedrich Merz hat mit einer Aussage über Homosexualität in einem Interview eine Welle der Empörung auf Twitter losgetreten.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Im Gespräch mit der “Bild” antwortete der Kandidat für den CDU-Parteivorsitz auf eine Frage, ob er Vorbehalte gegen einen schwulen Bundeskanzler habe: “Die Frage der sexuellen Orientierung geht die Öffentlichkeit nichts an, solange sich das im Rahmen der Gesetze bewegt und solange es nicht Kinder betrifft.”

Hauptgrund der Entrüstung: Die Nutzer sind der Ansicht, Merz stelle einen Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädosexualität her.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

CDU-Mitglied Frank Sarfeld verschaffte seinem Ärger und seiner Wut auf Twitter mit diesen Worten Luft:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Merz’ Sprecher Armin Peter veröffentlichte daraufhin eine Stellungnahme:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Ähnlich wie der Sprecher sehen es auch einige andere Twitter-Nutzer. Sie sehen nicht, dass Merz einen Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädosexualität hergestellt habe, diese Behauptung sei konstruiert.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil wiederum äußerte sich kurz und knapp zu dem Interviewausschnitt:

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Das schrieb der Grünen-Bundestagsabgeordnete Sven Lehmann:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Jamila Schäfer, stellvertretende Bundesvorsitzende der Grünen, äußerte sich so:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Im Dezember wählt die CDU auf ihrem Parteitag in Stuttgart einen neuen Parteichef. Außer Merz sind NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Außenexperte Norbert Röttgen im Rennen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Im Frühjahr hatte der Corona-Lockdown Merz monatelang von der Bildfläche verschwinden lassen. Das Virus bremste den Unglücklichen gleich doppelt: Größere Veranstaltungen waren plötzlich verboten, und staatliche Funktionen, die ihn ins Rampenlicht hätten bringen können, hat Merz nicht.

RND/tdi

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Top Themen

Krieg in der Ukraine
 

Letzte Meldungen