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Merz-Konkurrent für Bundestag steigt aus - jetzt nur noch ein Gegenkandidat

  • Ein Mitbewerber weniger für Friedrich Merz.
  • Von den Ursprünglich drei Bewerbern für die Bundestagskandidatur im Hochsauerlandkreis hat sich Bernd Schulte aus dem Rennen zurückgezogen.
  • Der Grund: Schulte will so die Bewerbung von Merz gegen den aktuellen Abgeordneten Patrick Sensburg unterstützen.
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Düsseldorf. Einer der Mitbewerber von Friedrich Merz (CDU) für die Bundestagskandidatur im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen zieht sich aus dem Rennen zurück. Der Jurist Bernd Schulte erklärte am Freitag in einem Brief, dass er von seiner Kandidatur zurücktrete. Er werde Merz unterstützen, teilte der 35-jährige Schulte mit. Schulte leitet das Büro des NRW-Staatskanzleichefs Nathanael Liminski. Der Brief liegt der dpa vor.

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Damit hat der ehemalige Unionsfraktionschef Merz (65) noch einen Gegenkandidaten für die Bundestagskandidatur. Der derzeitige Abgeordnete für den Wahlkreis, Patrick Sensburg, hatte angekündigt, erneut zu kandidieren. Der Verwaltungsexperte hatte 2009 die Nachfolge von Merz als Abgeordneter des Hochsauerlandkreises im Bundestag übernommen.

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Rund 480 CDU-Delegierte aus dem Hochsauerlandkreis wollen Mitte April bei einer Versammlung entscheiden, wen sie ins Rennen bei der Bundestagswahl Ende September schicken. Merz war von zwei Stadtverbänden nominiert worden. Ihm werden gute Chancen eingeräumt, von den Hochsauerland-Delegierten nominiert zu werden. Merz hatte im Januar den Kampf um den CDU-Bundesvorsitz gegen Armin Laschet verloren.

RND/dpa

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