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Merz bei Markus Lanz: „Muss doch nicht in Berlin stehen und Schilder hochhalten“

  • Friedrich Merz (CDU), ehemaliger Fraktionsvorsitzender der Union im Bundestag, meint, dass der Wahlkampf seiner Partei „hätte besser laufen können“.
  • Das sagte Merz in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“.
  • Auch für seine Abwesenheit beim Kanzler-Triell hatte Merz eine Erklärung.
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Friedrich Merz (CDU), Mitglied des „Zukunftsteams“ von Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet, findet, dass der Wahlkampf der Union „hätte besser laufen können“. Aber es sei nichts falsch gelaufen, sagte Merz in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“.

Moderator Lanz fragte den ehemaligen Unionsfraktionsvorsitzenden, warum er beim zweiten Kanzler-Triell am vergangenen Sonntag nicht anwesend gewesen sei. Lanz verwies darauf, dass Merz doch Mitglied des „Zukunftsteams“ von Laschet sei. Merz entgegnete: „Ich muss doch nicht in Berlin stehen und Schilder hochhalten, davon wird doch keine einzige Wählerstimme in Deutschland bewegt.“ Stattdessen habe er das Triell zu Hause auf dem Sofa geschaut.

„Die Wählerinnen und Wähler in Deutschland entscheiden immer kurzfristiger“, sagte Friedrich Merz mit Blick auf die Bundestagswahl am 26. September. Noch sei nichts entschieden. Eine Sache im Wahlkampf hätte Merz dann aber doch anders gemacht: „Ich hätte einen polarisierenderen Wahlkampf geführt“, merkte er an. „Aber das wird von vielen als unangenehm empfunden“, fügte Merz hinzu.

RND/sic

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