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Merkel zum Kampf gegen Plastikmüll: „Weltweit eines der wichtigsten Umweltthemen“

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat betont, wie wichtig die Vermeidung von Plastikmüll ist.
  • Das Thema sei sehr aktuell, da viele Wegwerfprodukte wie Trinkhalme oder Wattestäbchen in der EU ab Juli nicht mehr produziert werden dürften, so Merkel in einer Videobotschaft.
  • „Wir werden feststellen: Der Verzicht wird leichtfallen und unsere Umwelt sehr entlasten“, sagte sie weiterhin.
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Berlin. Kanzlerin Angela Merkel hat die Bedeutung von weniger weggeworfenem Plastik für die Umwelt betont. Der Kampf gegen Plastikmüll sei „weltweit eines der wichtigsten Umweltthemen“, sagte die CDU-Politikerin anlässlich des Weltumwelttags am Samstag in ihrer wöchentlichen Videobotschaft im Internet.

Das Motto des Aktionstags in diesem Jahr ist „Nein zu Wegwerf-Plastik — ja zu Mehrweg!“. Dies sei sehr aktuell, da viele Wegwerfprodukte wie Trinkhalme oder Wattestäbchen in der EU ab Juli nicht mehr produziert werden dürften, sagte Merkel. Ab 2022 dürften leichte Plastiktüten dann nicht mehr in Umlauf gebracht werden. „Wir werden feststellen: Der Verzicht wird leichtfallen und unsere Umwelt sehr entlasten.“

EU sei schon weit, Deutschland habe noch ehrgeizigere Ziele

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2021 könne für den Klimaschutz „ein bedeutsames Jahr“ werden, sagte Merkel. Die Staaten der Welt müssten bei der Weltklimakonferenz Ende des Jahres in Glasgow „unbedingt weitergehende Impulse für konkrete Maßnahmen erbringen“.

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Die EU sei schon recht weit, und Deutschland habe sich mit dem nationalen Klimaschutzgesetz noch ehrgeizigere Ziele gesetzt. Demnach will die Bundesrepublik den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 um 65 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren. Klimaneutral soll Deutschland 2045 sein - fünf Jahre vor dem EU-Ziel. Man habe die geeigneten Instrumente in der Hand, um diese ambitionierten Ziele zu erreichen.

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„Jetzt und die nächsten Jahre kommt es darauf an, entschlossen zu handeln – für den Erhalt unserer Umwelt, unserer eigenen Lebensgrundlagen, und für die nachfolgenden Generationen überall auf der Welt“, sagte Merkel. Mit Blick auf die Artenvielfalt nannte sie die Lage dramatisch. Die UN-Biodiversitätskonferenz im Oktober in China könne jedoch ein Meilenstein sein.

RND/dpa

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