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Merkel vor Machtwechsel: Kann mit Scholz als Bundeskanzler „ruhig schlafen“

  • Nach 16 Jahren im Kanzleramt sieht die noch amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel einem Machtwechsel entspannt und selbstbewusst entgegen.
  • Die Frage, ob sie mit der Vorstellung von Olaf Scholz als Bundeskanzler ruhig schlafen könne, bejaht sie.
  • Merkel fügt hinzu: „Es wird politische Unterschiede geben, das ist ja ganz selbstverständlich.“
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Berlin. Nach 16 Jahren als Bundeskanzlerin sieht Angela Merkel (CDU) dem Machtwechsel im Kanzleramt entspannt und selbstbewusst entgegen. Sie sagte der „Süddeutschen Zeitung“ (Wochenendausgabe) in ihrem ersten Interview nach der Bundestagswahl: „Ich weiß, was wir geschafft haben in den Regierungen, die ich geführt habe.“ Merkel ist seit 2005 Kanzlerin.

Auf die Frage, ob sie überhaupt ruhig schlafen könne bei der Vorstellung, dass künftig wieder ein Sozialdemokrat dieses Land regiere, sagte Merkel: „Ja“. Weiter sagte die Kanzlerin: „Es wird politische Unterschiede geben, das ist ja ganz selbstverständlich. Aber ich kann ruhig schlafen.“

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SPD, Grüne und FDP streben an, in der Woche vom 6. bis zum 10. Dezember eine gemeinsame Bundesregierung zu bilden – mit einem Kanzler Olaf Scholz (SPD) an der Spitze. Die Koalitionsverhandlungen haben am Donnerstag begonnen. Scholz ist bisher Finanzminister und Vizekanzler.

Auf die Frage, welchen Anteil sie am miserablen Ergebnis der Union bei der Bundestagswahl habe, sagte Merkel: „Das Ergebnis war nicht gut, das ist klar. CDU und CSU sind gerade dabei, es auch mit Blick auf Lehren für die Zukunft aufzuarbeiten. Ich glaube, dass sie das sehr gut machen werden.“

RND/dpa

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