Merkel und Spahn nannten falsche Corona-Infektionszahlen

  • Rund um die Schaltkonferenz von Bund und Ländern am vergangenen Donnerstag haben Kanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn falsche Corona-Infektionszahlen genannt.
  • Beide sprachen von 40.000 akut Infizierten.
  • Richtig sei jedoch die Zahl 29.000 gewesen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.
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Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn haben rund um den Bund-Länder-Gipfel am vergangenen Donnerstag öffentlich falsche Infektionszahlen genannt. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag. Merkel hatte in einer Pressekonferenz nach der Schaltkonferenz mit den Länderchefs von 40.000 akut mit dem Coronavirus Sars-Cov-2 Infizierten gesprochen – das Robert-Koch-Institut wies zu dem Zeitpunkt jedoch lediglich 29.000 Infizierte aus.

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Sprecherin räumt Fehler ein

Auch Jens Spahn nannte in einem Gastbeitrag vom 29. April in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” die Zahl 40.000. Eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums habe eingeräumt, dass diese Zahl wohl nicht korrekt gewesen sei, berichtete Reuters. Das Kanzleramt habe sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur nicht äußern wollen. Grund für die unterschiedlichen Zahlen sei mutmaßlich ein Berechnungsfehler gewesen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder hatten sich am Donnerstag auf weitere Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen verständigt, darunter die Wiederöffnung von Spielplätzen sowie Kultureinrichtungen wie Museen, Gedenkstätten, Zoos und Botanischen Gärten unter Auflagen. Auch Gottesdienste sollen bei Einhaltung von Schutzregeln bundesweit wieder stattfinden dürfen.

RND/fh

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