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Merkel spricht mit Israels neuem Regierungschef: Deutschland bleibt an Israels Seite

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der neue israelische Ministerpräsident Naftali Bennet haben am Donnerstag miteinander telefoniert.
  • Dabei hat Bennet die Kanzlerin nach Israel eingeladen.
  • Außerdem bedankte er sich für die Unterstützung Deutschlands in der letzten Zeit.
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Tel Aviv/Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Donnerstag mit dem neuen israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennett telefoniert. Bennett habe Merkel bei dem Gespräch nach Israel eingeladen, teilte sein Büro anschließend mit.

Der neue Regierungschef habe Merkel auch für Deutschlands Verpflichtung gegenüber der Sicherheit Israels und „die Unterstützung von Israels Recht auf Selbstverteidigung“ während des jüngsten Waffengangs mit der im Gazastreifen herrschenden islamistischen Hamas gedankt.

Merkel gratulierte Bennett den Angaben zufolge zur Regierungsbildung und Amtsübernahme. Der 49-jährige Chef der ultrarechten Jamina-Partei habe ihr gedankt und von einem „neuen Geist“ in der israelischen Politik gesprochen. Bennett sehe auch eine Gelegenheit zur Stärkung der bilateralen Beziehungen.

Merkel hatte Bennett bereits kurz nach dem knappen Votum des israelischen Parlaments für die neue Regierung gratuliert. Deutschland werde sich weiterhin mit aller Kraft für die Sicherheit Israels und für den Frieden im Nahen Osten einsetzen, schrieb sie ihm am Sonntagabend.

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„Deutschland und Israel verbindet eine einzigartige Freundschaft, die wir weiter vertiefen wollen. In diesem Sinne freue ich mich auf die enge Zusammenarbeit mit Ihnen“, hieß es weiter. Merkel (CDU) wünschte Bennett und den Bürgern Israels „Kraft, Zusammenhalt und Erfolg bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben“.

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Israel greift erstmals seit Waffenruhe wieder Gazastreifen an
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Erstmals seit der Waffenruhe mit der Hamas im Mai hat Israel wieder Luftangriffe auf den Gazastreifen geflogen. Vorausgegangen waren gegenseitige Provokationen.  © Reuters

Mit nur einer Stimme Vorsprung war das Acht-Parteien-Bündnis unter Führung Bennetts und Jair Lapids von der Zukunftspartei bestätigt worden. Dies bedeutete das vorläufige Ende der Ära des rechtskonservativen Langzeit-Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.

RND/dpa

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