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Video: Merkel sorgt bei Regierungsbefragung gleich mehrmals für Gelächter

  • Während ihrer Regierungsbefragung sorgt Angela Merkel im Bundestag gleich mehrmals für Lacher.
  • Nach einer Frage aus der Linkspartei bezeichnet sich die Kanzlerin als “Zeit-Mensch”.
  • Und das nicht ohne Grund, denn sie will einen Begriff dabei gezielt umschiffen. Eine Spitze gegen die Bundesländer kann sie sich auch nicht verkneifen.
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Kanzlerin Angela Merkel wirkte bei ihrem Eingangsstatement zu ihrer Regierungsbefragung entspannt. Sie sei zufrieden mit dem geleiteten von Bürgern, Gesundheitsämtern aber auch Bund und Ländern. Dies bedeute zwar nicht, dass man am Ende der Krise stehe. "“Wir müssen weiter mit dem Virus leben”, sagte die Kanzlerin. Erreichtes hat aber Möglichkeiten der Lockerung geschaffen.

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Die unaufgeregten Worte der Kanzlerin zum Beginn der Regierungsbefragung schienen die Stimmung im Plenarsaal des Bundestags zu beeinflussen. In der anschließenden Befragung durch die Abgeordneten sorgte Merkel gleich mehrmals für Lacher.

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Auf die Frage des Linken-Abgeordneten Harald Weinberg, ob es nicht schon jetzt an der Zeit sei, zur Vorbereitung auf eine mögliche nächste Krise ein unabhängiges Krisenmonitoring zu etablieren, bekundete die Kanzlerin ihr Interesse: „Wenn sie die Gruppe haben und die möchte zusammenarbeiten, dann werde ich den Lagebericht jede Woche interessiert lesen und versuchen, die Erfahrungen da einfließen zu lassen." Immerhin sei sie ja "ein aufmerksamer Zeit-Mensch, um nicht Genosse zu sagen.“ Gelächter im Saal - hier will sich die Kanzlerin wohl klar von der SPD und der Linken abgrenzen, die sich unter Parteikollegen auch traditionell als “Genossen” ansprechen.

Video
„Zeit-Mensch“ – Merkel erheitert bei Regierungsbefragung
0:28 min
Lautes Gelächter im Bundestag: Nach einer Frage aus der Linkspartei sorgt die Bundeskanzlerin mit ihrer Wortneuschöpfung für Erheiterung.  © Deutscher Bundestag

Auf FDP-Frage folgt nächster Merkel-Lacher

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Am Ende der Regierungsbefragung möchte die FDP von der Kanzlerin wissen, wann die Kinos wieder öffnen. Ein einheitlicher, länderübergreifender Termin müsse her, sagt der Kulturpolitiker Hartmut Ebbing, denn Filmstarts müssten zeitgleich erfolgen. Angela Merkel blickt amüsiert in den Plenarsaal. „Also, an mir wird’s nicht liegen, dass ein einheitlicher Termin gefunden wird”, sagt die Kanzlerin. Es ist eine Spitze gegen die Ministerpräsidenten und Ministerpräsidenten, die sich zuletzt mit der Koordinierung ihrer Öffnungspolitik recht schwer taten.

Mit ihrem Scherz auf Kosten der Länder sorgte Merkel für einen weiteren Lacher im Saal. Wieder einmal, muss man sagen. Denn die Kanzlerin ist an diesem Mittwoch im Bundestag sichtlich um Heiterkeit bemüht.

RND/kor/fw

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