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Merkel sieht in Konjunkturpaket auch ein Zukunftspaket

  • In dieser Woche hatte die GroKo ein Milliarden-Konjunkturpaket zur Abfederung der Folgen der Corona-Krise verabschiedet.
  • Bundeskanzlerin Merkel sieht darin aber auch ein Zukunftspaket.
  • Etwa weil Anstrengungen im Bereich Digitalisierung verstärkt oder auch Gebäudesanierungen besser gefördert werden sollen.
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Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die beschlossenen Maßnahmen zur Abfederung der Corona-Folgen als Mischung aus klassischem Konjunkturpaket und auf viele Jahre ausgerichtetem Zukunftspaket bezeichnet.

Das klassische Konjunkturpaket entfalte seine Wirkung in den Jahren 2020 und 2021. Das länger angelegte Zukunftspaket in Höhe von 50 Milliarden Euro sei notwendig, weil sich durch den Klimawandel und die Digitalisierung die Art des Wirtschaftens grundlegend ändere, sagte die CDU-Politikerin in ihrem am Samstag veröffentlichten Podcast.

Neue Schulden aufnehmen

Als Beispiele nannte sie die Wasserstoffstrategie, eine stärkere Förderung erneuerbarer Energien und Gebäudesanierungen sowie einen Wandel in der Mobilität. Außerdem würden die Anstrengungen im Bereich der Digitalisierung verstärkt.

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Die Schritte seien nur möglich, weil in den vergangenen Jahren sehr gut gewirtschaftet worden sei. Gleichwohl müssten nun neue Schulden aufgenommen werden, sagte Merkel. Dies bedeute aber auch, "dass wir in den nächsten Jahren wieder eine solide Haushaltsführung brauchen".

RND/dpa

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