Livestream: Kanzlerin Merkel spricht zur Konferenz zur Zukunft Europas

  • Die Europäische Volkspartei (EVP) hält heute einen Online-Kongress zur Konferenz zur Zukunft Europas ab.
  • Auch Bundeskanzlerin Merkel nimmt daran teil und hält eine Rede.
  • Diese können Sie hier im Livestream verfolgen.
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Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt heute an einem Online-Kongress der Europäischen Volkspartei teil. Thema ist die bis 2022 angelegte Konferenz zur Zukunft Europas, die unter Beteiligung von Bürgern Reformen der EU auf den Weg bringen soll.

Diese Konferenz werde eine „Plattform der Entscheidungsträger“, meinte der CSU-Politiker Manfred Weber. „Wir sollten nicht mit Verzagtheit, sondern ergebnisoffen mit Ambition starten.“

Auf dem Kongress der EVP hält Merkel eine Rede, die Sie hier im Livestream verfolgen können.

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Sehen Sie hier im Livestream die Rede von Kanzlerin Merkel:

Der Stream ist für 14.45 Uhr angesetzt. Der Beginn kann sich um wenige Minuten verzögern.

In der Debatte über Reformen der Europäischen Union hatte Manfred Weber zuvor für die Schaffung eines einzigen Präsidentenamts an der Spitze der Gemeinschaft geworben. „Europa braucht ein Gesicht in der Welt und muss mit einer Stimme sprechen“, erklärte der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei der Nachrichtenagentur dpa in Brüssel.

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Die jetzige Aufteilung zwischen den Präsidenten der EU-Kommission und des Europäischen Rats stärke die EU nicht und könne nur ein Zwischenschritt sein, meinte Weber. Nach einer Türkeireise von Kommissionschefin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel war jüngst offener Zwist zutage getreten, was Weber kritisiert hatte.

„Die EU muss außenpolitisch handlungsfähiger werden“, forderte Weber im dpa-Interview. „Ein wirklicher EU-Außenminister wäre ein starkes Zeichen.“ Nötig sei auch ein Fahrplan hin zu einer Verteidigungsunion innerhalb der Nato mit „realen europäischen Streitkräften“.

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Auf die Frage, was ihn persönlich an der EU nerve, räumte er ein: „Die EU wirkt zu weit weg von den Menschen. Der Eindruck ist manchmal, dass die Lebensrealität in Brüssel nicht stattfindet.“

RND/dpa/das

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