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Merkel kritisiert Corona-Mutproben und mahnt erneut zur Vorsicht

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist mit dem Verhalten einiger Bürger am Wochenende nicht einverstanden.
  • Ihr sei berichtet worden, viele Menschen wären ohne Schutzmasken Einkaufen gewesen und hätten das als Mutprobe angesehen.
  • Erst in zwei, drei Wochen wisse man, wie sich die Lockerungen auf das Infektionsgeschehen auswirkten, so die Kanzlerin in der Videoschalte des CDU-Präsidiums.
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Berlin. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat auch angesichts der Demonstrationen gegen Auflagen in der Corona-Krise erneut zur Vorsicht beim Umgang mit der Pandemie gemahnt.

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Ihr sei berichtet worden, viele Menschen wären ohne Schutzmasken Einkaufen gewesen und hätten das als Mutprobe angesehen, sagte Merkel nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen am Montag in einer Videoschalte des CDU-Präsidiums.

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Abstandsgebot gilt weiterhin

Zum Teil sei dieses Verhalten sogar als Mutprobe angesehen worden, kritisierte die Kanzlerin. Das Gebot sei aber immer noch, sich an die geltenden Abstandsregeln zu halten.

Merkel sagte demnach weiter, erst in zwei bis drei Wochen werde man wissen, wie sich die vergangene Woche beschlossenen Lockerungen der Corona-Beschränkungen auf die Infektionszahlen auswirkten.

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RND-Videoschalte zur Telefonkonferenz der Kanzlerin: Tobias Peter im Gespräch mit Tim Szent-Ivanyi
9:05 min
"Mehr Entscheidungsverantwortung an die Bundesländer" - so lautet die Losung des Tages. Eine Analyse des RedaktionsNetzwerk Deutschland.  © RND

Spahn fordert Einhaltung der Hygienestandards

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Sie habe zudem angekündigt, sich an diesem Mittwoch im Bundestag bei der Regierungsbefragung erneut zu den für die Bundesregierung relevanten Maßzahlen zur Einordnung des Pandemiegeschehens zu äußern. Merkel und der Bundesregierung war zuletzt vorgehalten worden, mit unterschiedlichen Kennzahlen für Verwirrung gesorgt zu haben.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hob nach diesen Informationen in der Schalte hervor, Deutschland sei bislang auch deswegen so erfolgreich im Umgang mit der Pandemie gewesen, weil sich die Bürger an die Einschränkungen gehalten hätten. Er forderte die Menschen auf, die Hygienestandards weiterhin einzuhalten.

RND/dpa

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