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Merkel: Für Entwicklung von Corona-Impfstoff fehlen 8 Milliarden Euro

  • Auf der Welt wird fieberhaft nach einem Impfstoff gesucht.
  • Nun sagt Kanzlerin Angela Merkel, dass dafür auch mehr Geld nötig sei.
  • Sie spricht von 8 Milliarden Euro.
1:42 min
In einem Videopodcast sprach die Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstag über den Fortschritt in der Entwicklung eines Impfstoffs. „Heute fehlen für die Entwicklung eines Impfstoffes noch geschätzt etwa acht Milliarden Euro.“
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Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zu einer internationalen Zusammenarbeit bei der Suche nach Medikamenten und Impfstoffen für die Eindämmung von Corona-Infektionen aufgerufen. “Heute fehlen für die Entwicklung eines Impfstoffes noch geschätzt 8 Milliarden Euro”, sagte die Kanzlerin am Samstag in ihrer wöchentlichen Videoansprache (Podcast). Sie blickte dabei auf die Geberkonferenz am 4. Mai, zu der die EU-Kommission eingeladen hat. Deutschland werde sich mit einem “deutlichen finanziellen Beitrag beteiligen”, den sie aber noch nicht benennen wolle.

Zu den Folgen der Pandemie sagte Merkel: “Wir wissen, dass sie überall schwere Schäden auch unserem wirtschaftlichen, sozialen, gesellschaftlichen Leben zufügt. Deshalb müssen wir mit Hochdruck und großer Konzentration daran arbeiten, dieses Virus einzudämmen und dann auch zu besiegen, indem wir einen Impfstoff entwickeln.” Das gehöre zu den vornehmsten Aufgaben, um Millionen von Menschenleben zu retten.

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Eine globale Initiative soll die Arbeit an Medikamenten gegen die Lungenkrankheit Covid-19 beschleunigen und die Ergebnisse allen Ländern zur Verfügung stellen.
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Impfstoff für alle

“Deutschland stellt sich dieser Verantwortung, und deshalb werden wir auch dafür Sorge tragen, dass ein Impfstoff allen Menschen zugutekommt, wenn er einmal entwickelt wurde, und auch die Medikamente, die notwendig sind, und die Diagnosemöglichkeiten möglichst vielen zugutekommen”, sagte Merkel.

Sie begrüßte, dass nun ein großes Bündnis aus Regierungen und privaten Stiftungen zusammenarbeiten werde, um so unter anderem die Entwicklung und Herstellung von Impfstoffen und Medikamenten zu ermöglichen.

RND/dpa





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