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Merkel: „Den Klimawandel zu verhindern – das ist eine Existenzfrage“

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel will mehr Einsatz für nachhaltige globale Entwicklung.
  • Das sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag in Berlin.
  • Insgesamt gebe es zu wenige Fortschritte, um die UN-Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
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Kanzlerin Angela Merkel hat stärkere Anstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft in der Welt gefordert. „Den Klimawandel zu verhindern und seine Folgen einzudämmen, das ist eine Existenzfrage“, sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag in Berlin. Insgesamt gebe es zu wenige Fortschritte, um die UN-Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Für eine lebenswerte und menschenwürdige Zukunft müsse es einen tief greifenden „Wandel in der Gegenwart“ geben. „Wir verbrauchen immer noch mehr als 30 Prozent mehr Ressourcen, als der Planet regenerieren kann“, sagte sie.

Merkel sprach auf der Veranstaltung „Eine Welt – Unsere Verantwortung“, mit der das Bundesentwicklungsministerium eine Kampagne für nachhaltige Entwicklung einläutete. Politiker, Wirtschaftsexperten, Wissenschaftler und Vertreter der Zivilgesellschaft tauschten sich darüber aus, wie Deutschland globale Verantwortung übernehmen kann. Schon jetzt müssten 20 Millionen Menschen aus den Dürreregionen Afrikas fliehen. Zugleich wachse die Weltbevölkerung weiter: Für die Zeit bis 2050 erwarteten Experten eine Zahl von zehn Milliarden Menschen auf der Welt.

RND/dpa