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Merkel bei den Vereinten Nationen: Licht am Ende des Tunnels in der Corona-Pandemie

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach am Donnerstagabend bei einer Corona-Sondersitzung der Vereinten Nationen.
  • In der Videokonferenz zeigte sie sich optimistisch beim Kampf gegen die Pandemie.
  • Dabei betonte sie die Notwendigkeit des einfachen Zugangs zu einem Impfstoff.
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New York/Genf. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich vor den Vereinten Nationen zuversichtlich über den Kampf gegen die Corona-Pandemie geäußert. Die Fortschritte bei der Impfstoff-Entwicklung machten Hoffnung, sagte Merkel per Video am Donnerstag bei der Corona-Sondersitzung der UN-Vollversammlung in New York.

Trotz aller Beschwernisse in diesem Krisenjahr zeige sich ein Licht am Ende des Tunnels. Merkel lobte das UN-Programm gegen die Krankheit Covid-19. Damit existiere eine globale Plattform zur Entwicklung und Verteilung von Medikamenten, Diagnostika und Impfstoffen.

Video
Merkel: „Ein Licht am Ende des Tunnels“
1:44 min
Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach am Donnerstagabend bei einer Corona-Sondersitzung der Vereinten Nationen.  © Reuters
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Das Programm brauche zusätzliche finanzielle Unterstützung. Zugleich dürfe niemand vergessen, dass die Pandemie nur dann endgültig überwunden werden könne, wenn alle Menschen weltweit einen fairen Zugang zu wirksamen Impfstoffen erhielten, betonte die Kanzlerin.

Die Pandemie führe auch die Bedeutung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor Augen. Die WHO müsse gestärkt werden und künftig noch besser imstande sein, auf grenzüberschreitende Bedrohungen der Gesundheit zu reagieren. Dafür setze sich Deutschland ein.

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Das Anti-Covid-19-Programm der UN, der „ACT Accelerator“, verfolgt das Ziel, weltweit die schnellstmögliche Bereitstellung von medizinischen Diagnoseinstrumenten, Medikamenten und Impfstoffen gegen Covid-19 sicherzustellen, besonders in armen Staaten. Dem „ACT Accelerator“ haben sich seit seiner Gründung die meisten UN-Mitgliedsländer angeschlossen, darunter Deutschland. Koordiniert wird das Projekt von der Weltgesundheitsorganisation. Derzeit fehlen dem Programm rund 23 Milliarden Euro.

RND/epd

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