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Merkel ruft CDU und CSU zu gemeinsamem Schlussspurt auf: „Es ist nicht egal, wer regiert“

  • Die Union schließt an diesem Freitag offiziell ihren Wahlkampf ab.
  • Kanzlerin Angela Merkel hat CDU und CSU zu einem gemeinsamen Schlussspurt aufgerufen.
  • Weil es nicht egal sei, wer Deutschland regiere und weil es noch immer viele Unentschlossene gebe.
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München. Kanzlerin Angela Merkel hat CDU und CSU zu einem gemeinsamen Schlussspurt bis zur Bundestagswahl an diesem Sonntag aufgerufen. In knapp 50 Stunden hätten die Wahllokale geschlossen, sagte Merkel am Freitag beim offiziellen gemeinsamen Wahlkampfabschluss von CDU und CSU auf dem Münchner Nockherberg. Es gebe aber „viele Menschen, die entscheiden sich immer recht spät“. Deswegen seien „alle noch einmal aufgerufen, diese Stunden zu nutzen“, um die Wahl zu gewinnen.

Zuvor hatte Merkel den CSU-Ehrenvorsitzenden Edmund Stoiber direkt angesprochen und an ihr gemeinsames Frühstück im Jahr 2002 erinnert, als sie mit Stoiber in dessen Wohnhaus über die damals anstehende Kanzlerkandidatur gesprochen und ihm diese letztlich überlassen hatte. Sie und Stoiber verbinde eine intensive Geschichte, sagte die Kanzlerin. „Die Höhepunkt-Mahlzeit des Tages ist bei uns nicht das Abendessen, sondern das Frühstück“, meinte sie launig. „Aber wir haben gezeigt, wie es uns immer wieder gelungen ist, unterschiedliche Interessen und Gegebenheiten bei allen Spannungen zwischen CDU und CSU auszugleichen, weil wir wissen: Nur wenn wir gemeinsam arbeiten, sind wir stark.“ Merkel ergänzte: „Und weil es nicht egal ist, wer regiert, haben wir uns immer wieder zusammengerauft.“

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Merkel erinnerte an die deutsche Wiedervereinigung. Schon damals sei klar gewesen: „Es ist eben nicht egal, wer regiert.“ So habe der spätere SPD-Bundeskanzler Gerhard Schröder „mal über den Euro gesagt, das ist eine kränkelnde Frühgeburt“. Der damalige Finanzminister Theo Waigel und Kanzler Helmut Kohl seien aber dafür gewesen, dass man den Euro einführe. Dies sei richtig gewesen, „bei allen Problemen, die wir hatten, um Europa zusammenzuhalten“.

RND/dpa

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